Sex Guide

Lesben-Sex Report Teil 3: Penetration

Liebe Mädchen und Frauen

Heute widmen wir uns dem Thema „Penetration“. Darunter versteht die Gesellschaft vorwiegend Geschlechtsverkehr zwischen Männlein und Weiblein. Ihr wisst schon, die Bienchen und Blümchen – Geschichte, wobei das Männlein das Bienchen ist und die Blume, also die Frau, sticht. In sie eindringt. Mit dem … Rüssel. Aber – stopp mal – wir Frauen haben doch keinen Rüssel! Und von der übergrossen Klit wurde auch zuletzt zu Zeiten des alten Griechenlands berichtet. Wollen wir Penetration betreiben, müssen wir uns also mit anderen Dingen aushelfen. Die da wären: Finger, Faust (Fisting), Zunge, Dildo, Strap-On (Schwierigkeitsgrad 2), Vibrator, Doppel-Dildo (Schwierigkeitsgrad 3), oder was Frau sonst noch rum liegen hat (Gurken, Rüebli, …). Diese Körperteile / Gegenstände führen wir dann entweder in die Vagina unserer Liebhaberin, oder – für die ganz Offenen unter uns – in den Anus ein.

Auf die Schwierigkeitsgrade 2 (Strap-On), und 3 (Doppel-Dildo) soll an dieser Stelle noch etwas tiefer eingegangen werden: Kommt ein Strap-On zur Verwendung, kann Frau verschiedenste Positionen ausprobieren. Die Bekanntesten sind wohl die Missionarsstellung (Frau mit Umschnall-Dildo stösst auf dem Rücken liegende Passive von vorne), sowie die so genannten „A Tergo“ – Positionen“ (Frau mit Umschnall-Dildo hat den Rücken der Passiven im Blickfeld), zu denen die Hündchen- (hinter der Passiven kniend, und entweder in die Vagina oder in den Anus stossend) und die Löffelstellung (auf der Seite liegend, und wiederum von hinten in die entsprechend Öffnung eindringend) gehören. Der „Coitus a tergo“ birgt dabei den Vorteil, dass eine sehr tiefe Penetration erreicht, und damit auch das Lustgefühl gesteigert werden kann. Ganz Gekonnte schaffen es auf diese Weise auch kontinuierlich, den G-Punkt zu stimulieren. Ein weiteres Plus ist, dass Frau die Hände frei hat und mit diesen zusätzlich noch anstellen kann, was sie will. Etwas negativ: die Herstellung von Blickkontakt ist ein wenig schwierig. Nicht gänzlich unmöglich, aber die Gefahr einer Nackenzerrung oder Halsstarre ist für Beide absolut gegeben. Wird ein Doppeldildo angewandt, dann sollte Frau nicht erwarten, dass diese Praktik von Anfang an perfekt gelingt. Üben, üben, üben ist angesagt. Doch Übung macht ja bekanntlich die Meisterin.

Im Internet gibt es verschiedenste Foren, die das Thema Penetration unter Lesben behandeln. Dabei sind unterschiedliche Meinungen von wahren Expertinnen zu entnehmen. Eine Frau, die zum Beispiel schon mit einer Lesbe gesprochen haben soll (beeindruckend!), berichtet, dass Penetration ein ABSOLUTES TABU ist. Eine Andere, die bereits im Lesben-Ausgang war (wow!), kann im Gegenzug mit absoluter Sicherheit sagen, dass Penetration eine weit verbreitete Sex-Praktik unter Lesben ist (wo finden diese Partys statt????). Doch: Sind wir wirkliche und wahre Lesben, wenn wir auf Penetration stehen? Wollen wir dann nicht eigentlich einen harten, erigierten Penis, inklusive Mann rundherum? Ich möchte an dieser Stelle eine Meinung zitieren, die das Ganze ziemlich treffend auf den Punkt bringt: „Ein Schwanz ist kein Dildo, ein Dildo ist kein Schwanz“. Ende der Dikussion.

Falls Ihr Dildos, Strap-Ons, etc. verwendet, dann denkt bitte daran: Ein neues Kondom gehört in jedem Fall darüber gestülpt, wenn ihr wechselnde Sexualpartnerinnen habt. Zudem sollte das Spielzeug nach jedem Gebrauch mit 70%-igem Alkohol gereinigt, und danach mit warmem Wasser abgespült werden. Play safe!



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