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Lesben-Sex Report Teil 2: Tribadie

Liebe Mädchen und Frauen

In diesem zweiten Teil des Lesben-Sex Reports widmen wir uns der „Tribadie“, auch bekannt als „Tribadismus“. Der Begriff „Tribadie“ hat seine Wurzeln im alten Griechenland, wo unter einer „Tribade“ eine hypermaskuline Frau verstanden wurde, die mit einem Dildo, beziehungsweise ihrer ÜBERGROSSEN KLITORIS ihre Sexualpartner (Frauen wie auch Männer) penetriert. Imposant! Ein paar Jährchen später, das war im 16. Jahrhundert, kamen Berichte über homoerotische weibliche Sexualität in der Türkei, Arabien und Afrika auf.  „Tribadie“ wurde daraufhin mit einem Fehlverhalten nicht-christlicher Frauen gleichgesetzt. Rund 100 Jahre später realisierte die Welt dann entsetzt, dass Tribadie auch von christlichen Frauen praktiziert wird. Religion schützt vor Tribadie nicht…

Vergessen wir nun aber die Monsterklit und das Fehlverhalten und klären auf, was sich wirklich hinter „Tribadie“ versteckt. „Tribein“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „reiben“. Bei der Tribadie reiben sich Frauen also aneinander zwecks klitoraler Stimulation. Etwas verständlicher ausgedrückt: ihr reibt eure Klitoris an was. Zum Beispiel einer anderen Klitoris. Oder einem Oberschenkel. Oder einem Po. Oder an einem Fahrradsattel. Für die Spitzensportler unter euch bietet es sich an, die aktive Rolle während der Missionarsstellung einzunehmen, oder rücklings auf eurer Angebeteten zu sitzen / vor ihr zu stehen und mit eurem Allerwertesten ihre Vulva zu stimulieren. Achtet stets darauf, das Ziel genau anzuvisieren und mit einer hohen Trefferquote zu stimulieren.

Sollten Beide in der Lage sein, körperliche Höchstleistungen zu erbringen, dann ist die „Scissoring-Position“ zu empfehlen. Wir basteln das jetzt mal zusammen. Dafür nehmt ihr bitte zwei Scheren zur Hand. Nun verkeilt ihr die beiden Scheren ineinander, und stellt euch einfach vor, es handle sich dabei um Frauen. Lesbensex-Positionen selbst gebastelt Teil 1 haben wir somit erfolgreich hinter uns gebracht. Glückwunsch! (Falls ihr euch geschnitten habt: Wir übernehmen weder Haftung noch Verantwortung.)

Tribadie gilt bis heute als eher atypische lesbische Sex-Praktik. Dies deshalb, weil der aktive Part als zu männlich betrachtet wird. Auch Feministinnen blasen ins gleiche … Dings (Horn ist an dieser Stelle wohl eher unangebracht), entspricht Tribadie doch nicht der Vorstellung von gleichberechtigter Sexualität. Aber: wir sind nicht alleine. Weibliche Bonobos, dem Schimpansen ähnliche Affen, betreiben so genanntes „Genito-genital-Reiben“ oder „GG rubbing“. Sie tun dies, um Spannungen abzubauen, oder den Zusammenhalt der Weibchen in der Gruppe zu stärken. Initiiert wird diese Praktik übrigens häufig von den rangniedrigeren Tieren. Das sollten wir uns im Hinterkopf behalten.

Und – nicht vergessen: Da es bei der Tribadie zum Austausch von Körperflüssigkeiten kommen kann, ist auch hier stets Vorsicht geboten! Always love safe.



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2 Comments

  1. Paula Rink
    21. Februar 2015 at 16:22

    Dabei gibt es keinen dominanten Part und männlich ist diese Praktik auch nicht. Irgendwie scheint mir hier jemand zu schreiben, der davon keine Ahnung hat. Die Ausdrucksweise ist doch ziemlich primitiv.
    Und wer Englisch benutzt, sollte es können.
    Sorry, aber durchweg: Fail.

  2. Lina
    29. Januar 2011 at 14:58

    Also ich finde pussy rubbing (unter diesem Namen kenne ich die Praktik) nicht männlich. Nun ja, in der Missionarsstellung ist es klar, dass es durchaus sehr „hetero“ aussieht, jedoch finde ich, hat reiben nichts mit penetrieren (Hetero-Sex, geschweige Männlichkeit) zu tun. Ausser man penetriert das Gegenstück mit der übergrossen Klitoris (was ich eine sehr komische Vorstellung finde).

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