Sex Guide

Lesben-Sex Report Teil 1: Cunnilingus

Liebe Mädchen und Frauen

In diesem ersten Teil des Lesben-Sex Reports wenden wir uns dem Thema „Cunnilingus“ zu. Der Begriff “Cunnilingus” kommt aus dem Lateinischen. „Cunnus“ bezeichnet die „weibliche Scham“, „lingua“ die Zunge. Um Missverständnissen vorzubeugen: Es wird NICHT das Schamgefühl geleckt, sondern das, was ihr zwischen den Beinen habt (Mumu, Muschi, Pussy, Vagina, etc.). Es geht also um ORALVERKEHR, oder, wie es umgangsprachig so schön heisst: Es wird einer Frau „eins geblasen“. Die Verwendung des Verbs „blasen“ ist in diesem Zusammenhang jedoch wiederum etwas verwirrend. Beim Cunnilingus versetzt ihr eure Liebste nämlich NICHT mit Luftstössen in Ekstase (geht das?), sondern liebkost die Klitoris, die Schamlippen und den Scheideneingang mit der Zunge, den Lippen oder auch den Zähnen.

Euer Kopf befindet dabei logischerweise zwischen ihren Beinen. Auf welcher Höhe der Rest eures Körpers ist, kann variieren. Hier eine kleine Auswahl: Am bequemsten wäre es sicherlich, wenn ihr zwischen ihren Schenkeln liegt, jedoch kann Frau – sollte eure Liebste stehen oder sich gegen eine Wand lehnen – Cunnilingus auch in der Hocke praktizieren, was zugleich die Oberschenkelmuskulatur stärkt. Beliebt ist auch die Position 69, lässt sie doch zu, dass ihr zeitgleich von eurer Partnerin oral verwöhnt werdet. „Face-Sitting“ ist eine weitere Möglichkeit. Für jene, die kein Englisch verstehen, oder sich – aus welchen Gründen auch immer – nichts darunter vorstellen können: Sie sitzt sozusagen auf eurem Gesicht. Dabei ist darauf zu achten, dass die Luftversorgung während des Akts stets gewährleistet bleibt.

Feste Regeln gibt es für die Praktizierung von Cunnilingus eigentlich nicht. Wichtig ist, dass ihr darauf achtet, was eurer Angebeteten am meisten gefällt. Mag sie es, wenn ihr den Kitzler mit der Zunge stimuliert? Steht sie drauf, wenn ihr daran saugt, vielleicht sogar ein wenig daran knabbert? Treibt es sie in Ekstase, wenn ihr den Scheideneingang leckt, mit der Zunge in sie eindringt? Versucht verschiedene Zungenspiele aus, denn kontinuierliches „rauf-runter-rauf-runter“ oder „kreisförmig-kreisförmig“ kann mit der Zeit sehr langweilig werden. Vorsicht ist auch bei zu starker Fokussierung auf den Kitzler (DEM Lustzentrum schlechthin) geboten, kann dies doch schnell zu einer Überreizung und zum abrupten Abbruch des Liebesspiels führen. Nicht empfehlenswert ist die so genannte „Schlabbertechnik“ (Kopf zwischen die Beine, Zunge raus, Kopf wild hin und her bewegen). Weiter solltet ihr stets daran denken: Eine Frau besteht nicht nur aus ihrer Scham. Prescht also nicht gleich auf die Vagina zu, sondern arbeitet euch küssend, streichelnd, saugend, kratzend (ganz nach ihren Vorlieben) ans Ziel ihrer und eurer Träume vor. Berührt sie zudem auch während dem Oralsex mit den Händen an ihren anderen sensitiven Körperstellen. Multitasking ist das Stichwort – und darin sind wir Frauen ja geübt.

An dieser Stelle soll noch auf folgendes hingewiesen werden: Theoretisch besteht das Risiko einer HIV-Infektion auch beim Oralsex zwischen Frauen. Und zwar dann, wenn Menstruationsblut mit HIV in den Mund gelangt oder geschluckt wird. Sollten neben HIV weitere sexuell übertragbare Krankheiten involviert sein, besteht ebenfalls ein erhöhtes Risiko. Obwohl nur wenige Fälle einer Übertragung des HI-Virus beim Cunnilingus zwischen Frauen bekannt sind, ist also Vorsicht geboten. Wer auf der absolut sicheren Seite stehen möchte, kann sich so genannte „Dental Dams“ – erhältlich in der Condomeria – kaufen. Dabei handelt es sich um ein Latextüchlein, das auf die Scham gelegt wird. Für weitere Informationen empfehlen wir Euch die Seite der Aids-Hilfe Schweiz (www.aids.ch). Live safe, love safe, girls!



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2 Comments

  1. Urs Hermann
    2. August 2013 at 10:34

    Lesbische Frauen mit feinem, sanften Cunnilingus zu verwöhnen ist doch etwas einzigariges für einen Mann. Wenn sie es wirklich geniesst,ist das eine Erfüllung für beide.

  2. Laura Maria Martini
    16. Dezember 2010 at 18:28

    Danke – 69 machen wier liebend gerne.

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