Sex Guide

Sperma-Guru Trent Arsenault


Männlich, Jungfrau und 18-facher Vater

Dürr und blass lächelt Trent auf all seinen Fotos. Er wirkt, als wäre er gerade erst volljährig. In Wahrheit ist er schon 36 Jahre alt. Ich habe den Sperma-Guru im Online-Interview ausgefragt und viel über ihn erfahren.


In der Nähe von San Francisco lebt Trent Arsenault auf dem Land umgeben von Katzen und Hühnern. Bis vor einigen Monaten hat er sein Geld noch in der Computerbranche verdient, doch diesen Job hat er aufgegeben. Er hat sich nicht mit seinem Lebensstil vereinbaren lassen. Seitdem ist er arbeitslos und beschäftigt sich viel mit Solarenergie.

Das alles klingt nach einem gewöhnlichen Aussteigerleben, doch etwas macht den Amerikaner ganz besonders: Vor 10 Jahren hat Trent angefangen, sein Sperma privat zu spenden. Öffentliche Spermabanken würden ihm zwar Geld bieten, von den Familien aber auch welches verlangen. „Kinder soll man sich nicht kaufen“, findet Arsenault. Wie wahr.

Bis heute hat der 36-Jährige hunderte Samenspenden abgegeben und 18 Kinder gezeugt. Nach eigener Aussage werden die meisten Frauen bereits beim ersten Versuch schwanger. Falls es mehrere Anläufe braucht, ist das für Trent aber auch kein Problem. „Ich möchte mir meine Jugend immer bewahren und nie genervt sein von dem, was ich tue“, erzählt er. Geld nimmt er für seine Unterstützung nicht, und auch vor späteren finanziellen Verpflichtungen muss sich der Amerikaner nicht fürchten. Vor jeder Spende unterschreibt er mit den Paaren einen Vertrag, in dem auch steht, dass er die Kinder auf Wunsch gerne kennenlernt – denn jedes menschliche Wesen sei für ihn eine Bereicherung.

(Trent als kleiner Junge – ganz rechts)

Das einzige Kriterium, das Arsenault an die Sperma-Interessenten stellt, ist eine Partnerschaft. Viele Spenden gehen daher an lesbische Paare. Auch die Homoehe und -Adoption unterstützt er. Das wichtigste sei doch, dass die Eltern ihre Kinder lieben, und da spiele das Geschlecht keine Rolle. Ein kleiner Unterton schwingt mit, wenn er dies sagt, denn Trent hat bis heute eine sehr kühle Beziehung zu seinen eigenen Eltern.

Auf Youtube zeigt sich der Sperma-Guru mit seinen Katzen und in ganz alltäglichen Situationen, wie zum Beispiel bei der Zubereitung seiner spermafördernden Smoothies.

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Kein Wunder also, dass Trent auch eine Account auf der Pornowebsite Xtube.com hat (TrentDog). Die Erzeugung des Spermas kann man so fast hautnah miterleben. Das nennt man wohl eine transparente Unternehmensführung!

Which criteria do you have for the women wanting you as a donor?
The should be partners who wish to have children.

Did you ever denied your sperm to an interest?
I only denied to single women, who want me to be their husband. That is not rare.

Did you ever had strange requests?
Some men ask for the sperm – for sexual fetish.

How does the whole procedure work? Can you describe everything from first contact to birth?
The women discuss with their doctor to verify health, then contact me and sign a contract. I give them the sperm when they are ready to have a baby. This happens in my house or at the womens place. We repeat until the baby is born.

„Machmal“, so sagt er, „spende ich sogar jeden Tag“. Eine reife Leistung, die Trent nicht von ungefähr erbringen kann. Er verzichtet auf Alkohol, Drogen und ungesundes Essen. Fruchtsäfte und viel frische Luft, so Trent, machten seinen Samen zum Super-Sperma. Am kuriosesten allerdings ist ein anderer Verzicht: Trent Arsenault ist Jungfrau!

 

Ein erstgemeinter Jugendschwur

Angefangen hat alles auf dem Dachboden des Pfarrhauses. Arsenault war 16 und lebte als Pfarrerssohn in einer Kleinstadt im ländlichen Missouri – einer der hinterwäldlerischsten Gegenden der USA. Trent war das zweite von drei Kindern, er ging viermal pro Woche zur Kirche. Seine Eltern waren eher streng als liebevoll, Freunde hatte er nur wenige.

Mit seinem besten Freund allerdings sprach er über alles. Beide waren urige Typen und in der Schule sowie der Nachbarschaft eher Aussenseiter. Vor 20 Jahren schworen sich Arsenault und sein bester Freund, dass sie ihr Leben der Wissenschaft widmen und niemals heiraten wollten. Für den Freund war der Schwur, wie er dem New York Magazine jüngst erzählte, „eine Ausrede dafür, dass (er) Mädchen, die mir gefielen, nicht ansprechen musste.“  Für Trent Arsenault jedoch war er bitterer Ernst.

Do you have girlfriend? Are you interested in women, men, neither?
I abstain from girlfriend relationships.

I read that you are willing to never have sex. What is your motivation for that?
Denial of sex helps me to be like child.

Are you romantically interested in people though?
Yes, I’m attracted to people, like a typical social person.

Seine sehr religiösen Eltern befürworten seine Abstinenz zunächst, als sie allerdings erfahren, dass Trent massenweise Sperma spendet und sich dabei auch noch auf Pornowebseiten zeigt, sind sie mehr als schockiert. In Amerika ist Trent Arsenault sehr bekannt und ebenso umstritten. In diversen Talkshows und Radiosendungen wird er ausgefragt und kritisiert. Kein Wunder, ist Homosexualität in Amerika doch auch heute noch ein extrem kontroverses Thema. Um das zu ändern, will Trent in Zukunft vielleicht auch in die Politik gehen.  Samenspenden allein ist eben nicht genug für den Sperma-Guru.

 

 

 

 

 



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