Kultur

Junksista in gewohnter Manier – „You’re my favorite thing to do“

Wortkarg aber ausdrucksstark kommen Junksista in ihrem neuen Album daher. Hinter dem bereits verrucht klingenden Bandnamen stecken Diana, Boog und noch viel verruchtere Musik. Am 30. November erscheint die 9-Track-EP „You’re my favorite thing to do“ als erstes Release unter der Obhut des belgischen Indie-Labels Alfa Matrix, dem sich Junksista im September dieses Jahres angeschlossen haben.

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Wer die Musik von Rocker Boog und Elektro-Braut Diana kennt, erwartet von der neuen EP neun wilde Tracks, die mit Sinnlichkeit und Homoerotik brillieren.

Lesbian Chic berichtete über das erste Album von Junksista.

Schon nach wenigsten Takten wird klar: Was Diana und Boog gemeinsam mit ihrem Label geschaffen haben, übertrifft die Erwartungen. Fünf Tracks und vier Remixversionen repräsentieren eine gelungene Symbiose von Synthesizer und starken Gitarrenriffs, die nicht nur Fans sofort überzeugen dürften. Junksista zeigen sich von ihrer stilsicheren Seite, aber keineswegs eintönig.

Ein homoerotisches Straight-Forward 

In ihrer gewohnt selbstbewussten Manier verwöhnt Diana Mikrofon und Zuhörer mit laszivem Sprechgesang. In meinem persönlichen Favoriten „Cunt Rocker“ proklamiert sie: „Oh this is gonna hurt so good“, und sieht dabei auch noch verdammt gut aus. Der Text glänzt zwar nicht durch tiefschürfende Lyrik, aber die wenigen Worte hinterlassen etwas und machen ganz klar: Diana ist gern der Boss im Bett. Solange sie auch musikalisch weiterhin den Ton angibt, springen wir gerne auf diesen Zug auf und stöhnen mit.

Fans von heissen Beats und sexy Texten sollten hier unbedingt zuschlagen. Die Remix-Tracks sind mir etwas zu trancelastig und erinnern ein bisschen an eine seltsame Kreuzung aus OMD und Lady Bitch Ray. Die fünf Original-Tracks allerdings hab ich sofort in mein Herz geschlossen.

„You’re my favorite thing to do“ eignet sich auch perfekt als (Weihnachts-)Geschenk. Allein schon der Titel der EP verfehlt seine Message bestimmt nicht.



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