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Der grosse lesbian chic Lesbentest: Auswertung

Auswertung: Den Buchstaben, den du am meisten ausgewählt hast, gilt. Hier zu den Ergebnissen

A. Die Butch:

Wir verzichten an dieser Stelle auf die Diskussion der Frage, ob der Begriff BUTCH effektiv vom englischen Wort BUTCHER (Metzger) abgeleitet ist. Deshalb: Butch bezeichnet eine männliche Lesbe. Männlich nicht nur was das Aussehen, sondern auch das Verhalten betrifft. Ihre Interessen: Sport, Autos, Frauen. Nein, sorry, falsche Reihenfolge. Frauen, Autos, Sport, natürlich. Trotz – oder vielleicht gerade wegen – ihrer ausgeprägten Männlichkeit, können Butches eine grosse Anziehungskraft auf Femmes ausüben. Ihr Spiel mit den Geschlechterfacetten macht sie interessant und spannend. Krawatten, schwere Ketten und Boots, oder auch mal ein aufgemalter Schnauz? Alles ist erlaubt und kann durchaus sehr sexy sein. Sie hält dir die Türe auf, holt dich mit ihrem aufgemotzten Karren von zu Hause ab und zeigt sich stets von ihrer charmantesten Seite. Eine wahre Gentlewoman.

B. Die Mainstream-Lesbe:

Die Mainstream-Lesbe ist an jeder Frauenparty anzutreffen. Die Szene wäre ohne sie nur halb so gross. Meistens ist sie Bestandteil einer verschworenen Clique, die sich dadurch auszeichnet, dass jede schon mal mit jeder hat – oder gerne würde. Lästereien und Zickenkrieg sind deshalb an der Tagesordnung und von wüsten Schlägereien wurde auch schon berichtet. Ihr Lieblingsgetränk ist BIER und dieses wird literweise konsumiert. Politisch aktiv ist sie nicht, Kunst, Mode, Politik, oder Fragen, die die Gesellschaft bewegen, interessieren sie auch nicht wirklich. Sport hingegen nimmt einen grossen Stellenwert in ihrem Leben ein. Ob Fussball, Handball oder (Uni)Hockey: Sie trainiert unter der Woche und spielt an den Wochenenden an Turnieren. Das birgt natürlich gewisse Vorteile wie beispielsweise gute Ausdauer. Mit ihr zusammen kann man feuchtfröhliche Abende geniessen – (Muskel)Kater inklusive.

C. Die Lipsticklesbe :

Die Lipsticklesbe weiss es gekonnt, ihre Kleider, Accessoires, Schuhe und das Make-Up perfekt aufeinander abzustimmen. Ihr Lebensmotto lautet: Ich kaufe zwar (noch) nicht bei Prada ein, lese aber jeden Monat die Vogue. In Körperpflege investiert sie denn auch viel Zeit und Geld. Ihre zumeist langen Haare verwöhnt sie regelmässig mit einer Kur, und auch wenn sie im Pyjama zu Hause einen Kaffee trinkt, ist sie top gestylt. Auf den ersten Blick ist sie kaum als Lesbe zu erkennen und ist deshalb auch geübt darin, ihre männlichen Verehrer professionell und effizient abzuwimmeln. An Frauenpartys ist sie sehr selten anzutreffen. Sie fühlt sie sich dort weder willkommen noch wohl. Und für Purplemoon ist sie schlicht zu stylish und cool. Eher trifft man sie an Orten, wo es auch schwule Männer (mit ihren hübschen und sexy gekleideten Kolleginnen) hat oder – ganz einfach – beim Shopping mit ihren heterosexuellen Freundinnen.

D. Die Femme:

Die Femme hat sich zwar intensiv mit dem gesellschaftlich etablierten Bild von Frauen auseinandergesetzt, dieses aber kritisch hinterfragt und ihre ganz eigene Form von Weiblichkeit kreiert. Aus ihrer Homosexualität macht sie keinen Hehl. Im Gegenteil: Sie zelebriert sie geradezu. Meist ist sie deshalb nicht nur passive Besucherin von LGBT-Anlässen, sondern fester und aktiver Bestandteil davon. Sie ist bekannt, berühmt, könnte Frau auch sagen, wird respektiert – und bewundert. Und zwar von allen. Wirklich allen. Dies auch, weil sie den verschiedenen Menschen, die sie trifft, stets mit Charme und Achtung begegnet. Sie hat ein sehr gutes Gespür für Styling, und investiert einiges in ihr bezauberndes Äusseres. Doch sie weiss auch: Optik ist nicht alles. Sie ist gut gebildet und vielseitig interessiert. Kultur ist ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens. Hat Frau eine Femme an ihrer Seite, kann sie sich auf eine spannende und inspirierende gemeinsame Zeit freuen.

E. Die Drogenlesbe:

Die Drogenlesbe ist eigentlich immer zugedröhnt. Aus diesem Grund has sie auch die Fragen des Lesbentests nicht begriffen. Sie ist an und für sich kein schlechter Mensch – es sei denn, sie ist auf Drogen, auf Entzug, oder gerade dabei, das Geld für ihren Drogenkonsum zu beschaffen. Also eigentlich immer. Der polytoxische Konsum hat auch dazu geführt, dass der Begriff „Empathie“ nicht mehr in ihrem Wortschatz vorhanden ist. Die bösen, bösen Drogen sind schuld. An Partys irrt sie zumeist irritiert und – genau, zugedröhnt – herum und ist froh, dass sie wieder einmal einen legitimen Grund hat, Drogen zu konsumieren. Äussere Reize kann sie kaum wahrnehmen – ausser, sie hat LSD eingeschmissen. Aufgrund ihres stressigen Lebens ist für Liebe oder Dating kein Platz. Also, Kinder, Hände weg von den Drogen. Ist eine ganz schlimme Sache. Worum ging’s noch mal?

F. Die Bisexuelle:

Bisexuelle Frauen mögen Männlein und Weiblein. Deshalb sind sie innerhalb der Frauenszene nicht gern gesehen. Es herrscht allgemein die Meinung vor, dass Bisexuelle lesbische Frauen nur daten, um ihre männerfreien Phasen zu überbrücken –  oder, um ihrer Beziehung mit dem Männlein neuen Schwung zu verleihen. Wer ihr Herz an sie verliert, geht daran zugrunde. Kurz: Bisexuelle ZERSTÖREN Lesben. War so und wird auch immer so sein. Im Wissen um ihr Image fühlt sie sich in der Szene denn auch nicht wirklich wohl und ist dort entsprechend selten anzutreffen. Sollte sie sich doch einmal in die Höhle der Löwinnen wagen, so sieht sie sich häufig gezwungen, nicht die ganze Wahrheit über ihre sexuellen Vorlieben preiszugeben. Dabei ist die Bisexuelle durchaus eine äusserst offene und vielseitig interessierte Person. Und ist sie zumeist sehr hübsch anzusehen. Selber Schuld, wer sich nicht auf sie einlässt.

G. Die Modelesbe:

Die Modelesbe orientiert sich an Katy Perry und Rihanna und ist, genau wie die beiden Damen, nur dann „lesbisch“, wenn es ihr einen essentiellen Vorteil verschafft. Ihr immergleiches Vorgehen: Bussibussi mit ihrer besten Freundin. Von wirklich Frauen liebenden Frauen wird sie entweder mit kompletter Ignoranz  bestraft oder höchstens mit einem müden Lächeln abgetan. Da wir es damit nicht anders halten, beenden wir an dieser Stelle auch schon die Ausführungen zu dieser erbärmlichen Spezies. Pfui!



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1 Comment

  1. Laura Maria Martini
    4. Dezember 2010 at 23:30

    Ohni dä Test z’machä, weiss ich dass ich und mini Frau „Lipsticks“ sind und ois gfallt’s äso.

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