Sex Guide

Ménage à trois

Die Sonne brannte hernieder. Ich huschte in den Schatten und setzte mich unter einen Baum. Die Papaya schnitt ich mit dem Taschenmesser auf. Sie schmeckte köstlich, verführerisch. Während ich unschuldig meinen Blick den Baum empor schweifen liess, sah ich plötzlich in zwei blau-grüne Augen. Ich lächelte. Florence bückte sich und küsste mich auf die Wange. „Was machst du hier?“, fragte sie. „Ich esse Papaya und geniesse den Sommer“, erwiderte ich. „Und du?“ „Ich komme von der Uni. Habe gerade nichts zu tun. Wollen wir…“. Ich musste sie unterbrechen, hatte ich doch etwas gesehen, was mir überaus gefiel: „Hey, schau mal den Typen da! Ist der nicht süss?“ Florence blickte sofort suchend um sich und fragte neugierig: „Wo?“ „Na der da, mit der dunklen Sonnenbrille und dem weissen Shirt“, präzisierte ich. „Ach, den findest du süss? Er geht zufälligerweise mit mir an die Uni.“ Und mit ihrem folgenden Satz sollte ich dem Gefühl purer Freiheit schon sehr bald sehr nahe kommen. Sie sagte: „Ich habe da eine Idee…“
Florence schloss die Türe auf und trat in das Haus hinein. Ich folgte ihr ins Wohnzimmer. Musik erklang. Sie ging in die Küche, von wo aus sie mir zurief: „Was soll ich ihm über dich sagen?“ Ich erwiderte: „Sag ihm, dass ich bi bin.“
Florence kam mit zwei hohen, wunderschön geformten Gläsern und einer Flasche Champagner zurück ins Wohnzimmer. „Ich frag ihn mal, was er heute Abend noch vor hat.“ Sie setzte sich gegenüber von mir auf einen schwarzen Fauteuil. Ich liess mich ins Sofa fallen, spreizte meine Beine und genoss die Aussicht, die sich vor dem Fenster auftat.
„Schon 7 Uhr und er hat immer noch nicht geschrieben“, sagte Florence. Enttäuschung schwang in ihren Worten. „Ruf ihn doch an. Das geht schneller.“ „Ist das nicht etwas aufdringlich?“ Ich überlegte kurz. „Nein. Und nun mach schon!“ Florence liess sich überzeugen und ging zum Telefonieren ans Fenster. „Hallo Viktor“ hörte ich sie mit verführerischer Stimme sagen. „Wie geht’s dir?“ Draussen ging die Sonne langsam unter. „Hast du heute Abend schon was vor? Musst du lernen?“ Meine Konzentration galt Florence’s Lippen. „Hättest du vielleicht Lust, zu mir zu kommen und etwas Champagner zu trinken? Meine Freundin ist auch da.“ Stille. „Ok.“ Stille. Dann hauchte sie: „Schön, wir freuen uns“, und beendete das Gespräch.
Ich fragte gespannt: „Wann kommt er denn?“. Und sie sagte: „Bald…“
Es klingelte. Florence ging zur Tür. Ich erhob mich von Sofa und zog meinen Pullover aus. Meine Bluse knöpfte ich bis zu meinem Décolleté auf. „Meine Freundin ist im Wohnzimmer“, hörte ich sie sagen.
Dann sah ich den Hengst auf mich zuschreiten. Seine schönen blauen zogen mich sofort in ihren Bann. Er küsste mich auf die Wange und stellte sich vor. Seinen Blick erwidernd hörte ich mich sagen: „Lena“. Er duftete nach einem teuren Parfum.
Ich wandte mich Florence zu: „Mein Nacken ist so verspannt. Könntest du mich massieren?“ Dabei lächelte ich keck und blickte zu Viktor. Florence setzte sich hinter mich auf das Sofa, öffnete behutsam jeden einzelnen Knopf meiner Bluse und streifte sie von meinen Körper. Ich legte mich auf den Bauch und machte es mir bequem. Meine Augen waren auf Viktor auf dem Fauteuil gerichtet. Der Rauch seiner Zigarette umhüllte ihn. Wie neckisch er dasitzt, dachte ich. Florence beugte sich über mich und gab mir einen Kuss auf die Wange. Ich spürte ihre Hände über meinen Rücken gleiten. Dann fühlte ich ihre Brüste auf meiner Haut.
Viktor stand auf und legte eine CD ein. Florence liess ihre feuchte Zunge langsam von meinen Schultern bis zu meinem Po gleiten. Ich lächelte Viktor an. Ihre Hände glitten unter meine Brüste. Sie massierte sie sanft. Leidenschaft durchfuhr mich, mir wurde heiss. Ich stöhnte auf, nahm ihre Hände und zog sie an mich. Ich bedeutete Viktor, näher zu kommen und flüsterte ihm ins Ohr: „Geh ins Bad und mach dich nackt.“ Er tat, wie ihm befohlen wurde, während ich mich Florence wieder zuwandte. Ich entblätterte sie langsam, jede Sekunde auskostend. Ich berührte ihre Knie, spreizte ihre Beine, damit ich meinen Mund an ihre Scheide pressen konnte. Meine Zunge spielte mit ihrer Klitoris, dann küsste ich mich hinauf bis zu ihrem Mund. Ich drang mit der Zunge hinein. Sie hielt meinen Kopf und küsste mich leidenschaftlich. Ich merkte, dass die Musik leiser geworden war, löste mich von ihr, erhob mich, und ging zur Tür. Florence folgte mir.
Was ich sah, gefiel mir. Viktor stand vor uns wie Gott ihn schuf. Das Wasser lief. Es sprudelte, es schäumte. Adonis sank hinein. Florence und ich küssten uns, dann ging sie zu Viktor und leckte ihn sanft, bis sein Glied hart war. Sie stieg in das Bassin und setzte sich auf ihn, bewegte sich auf und ab. Meine Hand wanderte bei diesem Anblick zwischen meine Beine. Ich hörte sie stöhnen. Das Wasser schwappte rhythmisch über den Rand des Bassins. Und obwohl meine Füsse auf diese Weise nass und kalt wurden, war ich von der Wärme in mir drin überwältigt. Ich liess meine Finger in meine Scheide gleiten. Florence stöhnte laut auf. Ich stellte mich hinter Viktor, biss ihn in den Hals, drehte sein Gesicht zu mir und küsste ihn wild. Dann lächelte ich Florence zu und stieg hinein. Das Wasser lief über. Nasse Haut, gleitende Hände, überall. Viktor blickte mir tief in die Augen.
Ein Bett mitten im Raum. Die Decke war hoch und spielerisch verziert. Viktor hechtete auf die weiche Matratze. Ich sprang auf ihn, kichernd, schmiegte meinen nassen Körper an den seinen. Seine harte Männlichkeit war gegen meine Scheide gepresst, dann glitt er mühelos in mich hinein. Florence berührte mit den Händen meinen Rücken. Sie kam näher und ich konnte ihren Atem in meinem Nacken spüren…
Ich erwachte. Was war das für ein Geräusch? Und warum fühlte ich mich so wolkenweich? Es war 23 Uhr und bereits wieder dunkel. Ich tastete mich über den tief atmenden jemand. Licht. Ein Lächeln auf beiden schlafenden Gesichtern.
Ich hatte es also getan. Ich hatte gleichzeitig mit einer Frau und einem Mann geschlafen. Und jetzt?
Ich liess das Wasser über meine Hände laufen und wusch mein Gesicht. Während ich mich im Spiegel betrachtete, schossen tausend Gedanken durch meinen Kopf: Befinde ich mich nun im Gefühlschaos oder ist es klarer wie nie zuvor in meinem Frauenhaus?
Noch nie konnte ich so frei über den Wolken tanzen wie in diesen vergangenen Stunden. Kein Ende wollte ich kommen sehen. Noch nie war ich der Freiheit so nahe. War das das Gefühl, nach dem ich mich schon so lange gesehnt hatte? Ich war im Paradies angekommen.

[ka]



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