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Liebeskummer ist wie Drogenentzug. Wunden sind aufgerissen, ein Teil von einem fehlt plötzlich. Etwas stirbt in einem. Trauern ist nicht immer einfach, und oft wehrt sich eine Partnerin gegen die Trennung. Doch hat die Liebe eine zweite Chance verdient?

Niemand möchte in einer On-off-Beziehung leben. Viele sagen, dass es eh aussichtslos ist, wenn man sich erst einmal getrennt hat – und dass es überhaupt zum Scheitern verurteilt ist, ein weiteres Mal eine Liebesbeziehung miteinander eingehen zu wollen. Stimmt das? Wir sagen: Nein, nicht grundsätzlich – aber es hängt vom konkreten Fall ab. Vier Beispiele.

Treuebruch, das Paradebeispiel: der Kopf ist dagegen, oder die andere ein Arsch

Seien wir ehrlich. Wer ist heutzutage noch treu? In einer Zeit, in der wir ständig konsumieren, scheint es den Anschein zu haben, dass auch Liebe konsumiert wird. Die andere wird genommen. Ist sie erstmals Besitz, verliert die Liebe an Reiz, das Gefühl des Abenteuers schwindet. In so einem Fall geht es auch um die eigenen Moralvorstellungen: Ist Treuebruch für dich ein Tabu?

Foto von Alex Green, pexels

Aus weit verbreiteter Sicht ist dann nur noch eine Trennung sinnvoll. Aber liebst du sie vielleicht trotzdem noch? Ich meine, wirklich? Und kann die andere von dir lernen und hat sie lockere Ansichten?

Sind eure Einstellungen zu diesem Thema zu unterschiedlich, lohnt es sich meistens nicht, weiter an die Liebe zu glauben. Auch weil du denkst, jemand, der dich liebt, sollte dir nicht wehtun. Aber tat sie es mit Absicht? Ist sie für dein Glück verantwortlich?

Hier spielen verschiedene Aspekte eine Rolle: War es ein Ausrutscher, und sieht die andere ihren Fehler ein, entschuldigt sich und will sich bessern? Übernimmt sie Verantwortung für ihr Handeln? Man muss im Umgang mit der Partnerin nicht immer konsequent sein – nämlich dann nicht, wenn ihr euch trotz allem wirklich liebt und an euch arbeiten wollt.

Entscheidungshilfen: Wird es nochmals passieren? Kann Vertrauen wieder aufgebaut werden? Ist meine Partnerin ehrlich zu mir und verheimlicht mir nichts? Handelt sie integer?

Auch eine Art zweite Probezeit kann sinnvoll sein. Manchmal lohnt es sich, gemeinsam für die Liebe zu kämpfen.

Eine hat sich entliebt
Hier sieht die Ausgangslage schon schwieriger aus. Jemand liebt mehr, die andere kaum oder nicht mehr. Beide sind sehr schwer zufrieden zu stellen. An und für sich muss die Frage gestellt werden, ob eine so asymmetrische Partnerschaft überhaupt gelingen kann.

Wenn sich beide auseinandergelebt haben, ist der Fall klar. Doch in langjährigen Beziehungen schwindet bekanntlich die Leidenschaft und das Gefühl der Aufregung, und innige, zärtliche Liebe ist keine Voraussetzung für eine funktionierende Partnerschaft.

Doch wenn bei einer Partnerin das Gefühl von Nähe und Zuneigung völlig fehlt oder sich sogar Ekel einstellt, ist nur eine Trennung sinnvoll. Auch wenn diese nur mit Hindernissen zustande kommt, weil die Partnerin sie nicht akzeptieren will und Dinge sagt wie: Für eine Heirat braucht es zwei, für eine Trennung doch auch zwei Stimmen, die Ja sagen. Solche Aussagen sind unnütz, da es in einer Partnerschaft immer an beiden liegt, für die nötigen Voraussetzungen zu sorgen. Und zu lieben.

Foto von Yan Krukov, pexels

Ehrlich gesagt wäre ich aber auch sehr verzweifelt, wenn sich meine Partnerin von mir entliebt hätte und würde fragen: Warum? Warum liebt sie mich nicht mehr? Was habe ich falsch gemacht? Diese Reaktion ist normal und menschlich. Hier helfen nur gesundes Selbstbewusstsein und Distanz! Ja, Liebe kann sehr weh tun. Vor allem wenn sie einseitig ist.

Der entliebten Partnerin kann ich Gleiches empfehlen: Distanz und Trennung. Es lohnt sich nicht, aus Mitleid mit jemanden zusammen zu sein. Und dir entginge vielleicht, ja, die wahre Liebe. Suche weiter!

Entscheidungshilfen: Kann die Flamme wieder zum Auflodern gebracht werden? Macht es Sinn, in einer Partnerschaft zu leben, in der eine stärker liebt als die andere?

Die Umstände stimmen nicht

Der klassische Fall. Du gehst ins Ausland, sagen wir Vietnam, und lernst gleich nach zwei Wochen eine hinreissende Frau kennen. Nennen wir sie Kim. Sie ist Vietnamesin. Du bist Schweizerin, und dein Auslandsjahr ist bombastisch. Du verliebst dich in sie. Und sie sich in dich. Es ist, als würdet ihr auf Wolke sieben schweben, ihr gesteht euch die sonderbarsten Wünsche und teilt eure Ängste.

Doch es kommt hart auf hart: Sie ist Vietnamesin. Du Schweizerin. Und auch wenn die Tage eurer jungen Liebe inbrünstiger nicht sein könnten, auch ein Jahr hat nur 365 Tage, und dein Visum läuft ab.

Was nun? Eine Trennung scheint die einzige Möglichkeit zu sein. Es sein denn, ihr wollt heiraten, aber Pustekuchen! Sie ist schon verheiratet. Nämlich zwangsverheiratet.

Manchmal ist es schwierig, Gefühle und Verstand zu trennen. Die Gefühle sagen eindeutig Ja, aber der Kopf, der Kopf denkt logisch. Zumindest bei mir. Und mein Kopf sagte mir: Chantal, hör auf einer Sache nachzurennen, die es nicht gibt. Wenn die Umstände wirklich nicht stimmen und weiterhin nicht stimmen werden, solltet ihr euch davor hüten, eurer Liebsten eine zweite Chance zu geben! Denn die Probleme sind nicht lösbar und der Schmerz wird ins Unendliche anwachsen.

Anders sieht es hingegen aus, wenn sich die Umstände ändern. Sollte also meine Kim die Chance haben und entschlossen sein, in die Schweiz zu ziehen und sich von ihrem Ehemann zu trennen: So what! So love and give her another chance.

Entscheidungshilfen: Wieso haben wir uns getrennt? Sind diese Umstände gleich geblieben oder haben sie sich verbessert? Geht nicht mit dem Kopf durch die Wand, sondern Schritt für Schritt. Stimmen die Umstände jetzt? Sind beide bereit, Kompromisse einzugehen?

Sie schlägt mich, nimmt Drogen oder ihre Persönlichkeit stimmt nicht

Hier haben wir es mit einer Ausgangslage zu tun, die wirklich nicht pauschal zu erklären ist. Wesentlich sind hier immer die individuellen Umstände, die Eigenschaften der Partnerin, der Wille sich zu verändern – und die Fähigkeit dazu. Klassischer Fall:

Sie nimmt Drogen. Und zwar viele. Oder sie trinkt. Eigentlich möchte sie aufhören, sie sagt es jeden Tag, vor allem, wenn sie runterkommt. Doch Tatsache ist: Sie kommt nicht runter, sondern trinkt immer mehr. Eure Wohnung sieht schrecklich aus, die Flaschen stapeln sich. Nun hat sie auch noch ihre Arbeit verloren, da die Leute um sie herum es geschmeckt haben. Dass sie trinkt. Und zwar viel.

Foto von Anna Shevchuk, pexels

Wie soll ihre Partnerin, nennen wir sie Eva, damit umgehen? Eva liebt wirklich aufrichtig und wünscht sich nichts sehnlicher, als dass ihre Freundin mit dem Trinken aufhört. Früher war sie stets gut drauf, immer ging etwas, sie war abgeklärt und vor allem eines: klar im Kopf! Die Zeiten haben sich geändert. Auch für Eva. Sie trennt sich von ihrer Freundin, weil sie nicht mehr kann, weil sie nicht mehr weiterweiss, weil sie verzweifelt ist. Und weil sie die Hoffnung aufgegeben hat. Aufgeben musste. Sie geht, um sich zu schützen.

Wie geht es nun weiter? Entweder versifft unsere Alkoholikerin noch mehr, da der Alkohol ihren nun noch grösseren Schmerz betäubt – bald wird sie ein Organ verlieren. Oder? Oder sie checkt es endlich. Steht für sich ein. Kämpft für sich. Macht einen Entzug, geht in die Therapie, sucht sich einen neuen Job. Rafft sich auf für – eben, nicht für Eva, sondern für sich selbst!

Frage an euch: Soll Eva ihrer Ex-Freundin nochmals eine Chance geben? Bei psychischen Krankheiten, etwa auch bei Gewalt in eurer Partnerschaft, gibt es Hoffnung und auch Hilfe. Es kommt auf den Schweregrad des Problems, eure Motivation und die Ressourcen an, ob es klappen kann oder nicht. Nicht alles ist heilbar, aber vieles. Therapie und commitment sind jedoch absolute Pflicht. Und das Gefühl der Eigenverantwortlichkeit bei der Partnerin. Klappt es jedoch bei der zweiten und bei der dritten Chance auch nicht – dann rennt weg. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende!

Synthese

Das Herz muss Ja sagen. Der Kopf darf nicht Nein sagen. Bei beiden. Es ist möglich, nach einer Trennung wieder zusammenzukommen und eine stabile und langjährige Partnerschaft zu leben. Doch jeder Fall muss individuell beurteilt werden.

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Der Weg-Renn-Effekt https://www.lesbianchic.de/der-weg-renn-effekt/ https://www.lesbianchic.de/der-weg-renn-effekt/#comments Sat, 18 Jun 2016 10:09:10 +0000 https://www.lesbianchic.de/?p=11717 Und einmal mehr sitze ich hier und grüble darüber nach, wie es schon wieder so weit kommen konnte. Ich versuche dabei die Nachrichtenflut zu ignorieren, die mein Handy gerade überschwemmt und stelle stattdessen auf lautlos. Es fällt mir nicht einmal mehr schwer. Heutzutage wird es einem auch massiv erleichtert durch die Funktion “Nummer blockieren”. Ein Klick und Ruhe kehrt ein. Wie angenehm es ist, einfach so jemanden aus seinem Leben verbannen zu können, ohne dabei in ein verweintes Gesicht blicken zu müssen. Und dennoch.. Irgend sowas wie ein schlechtes Gewissen meldet sich. So von wegen Fairness und Rücksichtnahme..

Dabei habe ich es ihr von Anfang an gesagt: Ich will keine Beziehung, Verpflichtung oder sonst etwas bindendes. Bin ich deshalb ein schlechter Mensch? Nein, das war einfach nur ehrlich.

Aber was steckt hinter meiner Abneigung gegen zu viel Nähe? In der Psychologie unterscheidet man zwischen Bindungsunfähigkeit und Bindungsangst.

Bindungsunfähigkeit lässt keine gesunde Beziehung zu, sie wird meist schon zu Beginn sabotiert

Bindungsunfähigkeit

Diese beruht auf wesentlichen Charaktereigenschaften, die eine Bindung zu einem anderen Menschen erschweren bis unmöglich machen. So zum Beipiel fehlendes Einfühlungsvermögen, starkes Misstrauen und Egozentrik. In manchen Fällen sind diese Wesenszüge so ausgeprägt, dass sie zu sozialen und Persönlichkeitsstörungen zuzuordnen sind. Es gibt also tatsächlich Menschen, die nicht in der Lage sind, eine gesunde Beziehung mit einem anderen Menschen einzugehen.

Die Ursachen sind vielfältig, meist zurückzuführen auf fehlendes Urvertrauen (aus der frühesten Kindheit), genetischen Faktoren, anderen psychischen Erkrankungen (Depressionen, Schizophrenie, Borderline etc.) sowie auch durch Umwelt und Erziehung.

Davon muss jedoch unterschieden werden, dass viele sich selbst diese Unfähigkeit diagnostizieren um sich abzugrenzen und zu vermeiden, verletzt oder eingeengt zu werden. Also daran kann frau theoretisch selbst arbeiten, was bei der “echten” Unfähigkeit nur mit einem hohen Ressourcen- und Zeitaufwand möglich ist.

Verletzungen können ein Grund sein für Bindungsangst
Verletzungen können ein Grund sein für Bindungsangst

Bindungsangst

Wer kennt es nicht. Frau wurde sehr verletzt, ist ein Anziehungspunkt für komplizierte Frauengeschichten und kennt von Beziehungen nur den dramatischen Teil. Mit der Zeit steigt die Angst vor weiteren Fehlschlägen und das Konzept Beziehung wird komplett abgelehnt.

Die Angst vor Nähe und Verlassenwerden ist der häufigste Ausdruck von Verletzungen aus der Kindheit. Wenn das Urvertrauen in so jungen Jahren schon nicht gefestigt wurde, dann werden daraus meist Erwachsene mit Bindungsproblemen. Finden diese dann zusammen, kommen sie nicht vorwärts, weil beide abwechselnd zurückweichen und aufeinander zugehen.

Dabei gibt es zwei Arten von Bindungsphobikerinnen:

Die aktive Vermeiderin ist rastlos und ständig auf der Suche oder Flucht vor Beziehungen. Am Anfang ist sie total aufgeschlossen und involviert, doch sobald das “Opfer” sich eine Beziehung vorstellen kann und seine Liebe zeigt, kommt die Panik und schlägt die Vermeiderin in die Flucht. Dazu wendet sie folgende Taktiken an:

  • Sie provoziert einen Riesenstreit und bringt das “Opfer” dazu, sich von ihr zu trennen. Manchmal entwickelt sie dabei eine solche Zerstörungswut, dass sie einfach alles kapttmachen will, bis nur noch Trauer und Hass überigbleibt von Seiten ihrer Ex
  • Sie zieht sich immer mehr zurück, bis die Beziehung sich sozusagen auflöst
  • Sie macht abrupt Schluss und verschwindet. Das Fehlen einer Begründung ist nicht selten.

Im Gegensatz dazu ist die passive Vermeiderin geschickt. Sie sucht sich (unbewusst) gezielt jemanden, der nicht willens oder nicht fähig ist, eine Beziehung einzugehen und zieht sich somit geschickt aus der Verantwortung. Denn was kann man schon dafür, wenn man an die Falsche gerät?

  • Sie fühlt sich immer zu Frauen hingezogen, die nicht verfügbar sind oder nicht zu ihr passen
  • Bezeichungen wie selbstzerstörerisch und masochistisch mag sie gar nicht. Aber seine wir ehrlich, es ist eigentlich jedes Mal offensichtlich ein Fehlgriff.
  • Sie ist ganz einfach nicht in der Lage, die Signale einer chancenlosen Beziehung zu deuten oder stellt sich blind. Sie klammert sich zu lange an Träume und Wunschvorstellungen

Der grosse Unterschied zwischen diesen beiden Typen ist, dass eine aktive Vermeiderin oft kein gutes Haar an einer Beziehung lässt und lieber alles komplett vernichtet, während die passive Vermeiderin viel zu lange in ungesunden Beziehungen bleibt und unfähig ist, sich die Fehler ihrer Partnerin realistisch zu betrachten. Daher versuchen sie konstant, ihre Partnerin unbewusst ihrem Bild anzupassen.

Sobald man sich seinen Problemen bewusst ist, sollte man versuchen, sich davon zu befreien
Sobald man sich seinen Problemen bewusst ist, sollte man versuchen, sich davon zu befreien

Fazit: Ich will doch nicht so sein!

Um es mal klar zu sagen: Ich weigere mich strikt, mich mit einer dieser Typen zu identifizieren. ABER gewisse Aspekte beider Bindungsphobikertypen kommen mir sehr bekannt vor. Daraus folgt also, dass ich vielleicht doch ein kleines Problem mit Bindungen habe. Wenn auch zum Glück nicht gerade in der verrücktesten Form.

Es gibt ein paar Tipps, die wir uns alle zu Herzen nehmen sollten, ob mit oder ohne Bindungsprobleme, schaden kann es nie.

  1. Lasst euch Zeit. Niemand kann euch zu einer Beziehung zwingen und es ist besser, man beginnt entspannt mit einer Freundschaft als etwas zu überstürzen und bereuen.
  2. Lebt in der Gegenwart. Weder die Vergangenheit noch die Zukunft sollte einen Einfluss auf eure jetztige Beziehung haben. Und wer zu weit voraus denkt, macht sich meist nur unnötig Sorgen und Angst vor Dingen, die so vielleicht nie passieren.
  3. Finger weg von nicht verfügbaren Frauen! Dazu zählen Verliebte, Verlobte und Verheiratete, Frauen mit bekannten Bindungsproblemen, die unerwiderte grosse Liebe sowie grosse Herausforderungen (Drogenabhängige, psychisch gestörte und Dauerflirterinnen)
  4. Sex ist nicht geeignet als Beziehungsfestiger. Klar macht es Spass, aber eine Beziehung kann man dadurch nicht retten, dass man eine heisse Nacht zusammen verbringt. Das macht es meist nur schwerer.

Also Ladies, there is still hope (unless you are a psychopath).

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