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Du bist dir nicht sicher, ob die eine Party oder das andere Lokal deinem Geschmack entspricht? Dann lohnt sich ein Blick in unsere Party-Übersicht oder in den Szeneführer Zürich oder Bern . Dort gibt’s Beschreibungen und Reviews zu unseren vergangenen Besuchen.
Freitag, 3. März 2017
Eine Soli-Party für alle Frauen*. DJ Rea verspricht Tanzmusik – ein weitgefasster Begriff. Die Party findet anlässlich des Tags der Frau (8. März) statt und der Erlös geht an ein türkisches Frauenhilfswerk.
Ab 22.00 Uhr, women only, Eintritt 10.-
The Limettes @ Militärkantine St. Gallen
The Limettes haben im vergangenen Jahr mit ihrer Partyreihe begonnen und führen Sie weiter. Dieses Mal haben sie die Berner DJane Anouk Amok und den St. Galler Dj Mistah Direct verpflichtet. Was wir richtig toll finden: Die Limettes bietten ein Package aus Party und Übernachtung an. Das sollte dem ein oder anderen Veranstalter auch mal einfallen.
ab 21.00 Uhr, für alle gay people, ab 18 Jahren

Samstag, 4. März 2017
Purplemoon Party @ Heimat Basel
Das Facebook für lesbische, schwule und bisexuelle junge Menschen veranstaltet im März seine nächste Party. Purplemoon ist dafür im neuen Club Heimat zu Gast und die einheimischen DJs Taylor Cruz und Red Cork verpflichtet. Sie legen House, Elektro und Pop auf.
Ab 22.00 Uhr, für alle queers unter 30 Jahren

Samstag, 11. März 2017
Genderhacking Festival @ Frauenraum Bern
Ein bis zwei Mal jährlich veranstaltet das Kollektiv des Berner Frauenraums einen richtig geilen, weit rum bekannten, Maskenball. Genderhacking ist das diesmalige Thema. Das heisst, eure Maskerade soll entweder euer Geschlecht verschleiern oder so richtig überzeichnen.
Musikalisch wird der Maskenball elektronisch: DJ Electrosexual gibt sein Gender nicht preis und spielt mit ihm. Daneben spielt „es“ auch Elektro. DJane Princess P lässt hingegen keine Zweifel ab ihrer sexuellen Identität. Die wundervoll feminine Prinzessin hat sich dem House verschrieben. Sie mixt ihn mit Disco, Indietronics und Techno. Zu guter Letzt wird auch die Resident-DJane Audiophie den Frauenraum mit ihrem minimalen Elektro beschallen.
Ab 23.00, ausnahmsweise offen für alle Geschlechter, ab 18 Jahren

Offstream, lädt im März im Exil zum Tanz. Diesmal dreht sich dabei alles um reizende Beine und deren Wäsche. Was das mit der Musik zu tun hat? Nichts. Bei Offstream legt der DJ auf, worauf er Lust hat. Das kann von Indie, Rock und Popmusik über Oldies und Elektro alles sein – nur kein Mainstream.
Türöffnung: 23.00 Uhr, offen für Lesben, Schwule und alle dazwischen

Nach der Basler Fasnacht lädt queerPlanet zur nächsten Sause. Erstmals mit DJ Juiceppe, einem bekannten Basler Gesicht aus der Zürcher Szene. Mit Resident-DJ Taylor Cruz verwöhnt ist er für eine wie immer rauschende House-Nacht verantwortlich
Ab 23.00 Uhr und 18 Jahren, Eintritt 20.-

Freitag, 17. März 2017
Frigay Night @ El Cartel (ehemals The Loft) Luzern
Wie oft sind wir mit unseren Eventguide vor dem officiellen Announcement der Frigay. Wer an der traditionellen Frigay Night das schwullesbische Publikum zum kochen bringt, erfahrt ihr ca. zwei Wochen vor dem Event auf der Website (einfach dem pinken Link folgen)
Türöffnung 23.00 Uhr, schwullesbisch
Samstag, 25. März 2017
Santa V – another Night @ Lexy Zürich
Santa V ist eine Party von Frauen für Frauen. Sie feiert unsere Weiblichkeit mit rauschenden Partynächten dank ausgewählten DJ’s und einem live Act.
Bei dieser ausgabe wird Zozo aus Istanbul mit einer House-Mischung und spacige elektronische Klänge einheizen. Weiter mischt das Frauenduo „Legs on fire“, bestehend aus Monica Electronica und Richelle Soigni aus Rotterdam die Tanzfläche auf. Zuletzt übernimmt DJ Habébé, eine Newcomerin aus Zürich, die Plattenteller. Ihr Sound besteht aus Deep-House-Mix. Die Veranstalterinnen prophezeien einen „orgasmischen Grande Bouffe“. Wir freuen uns darauf.
Ab 23.00, für Frauen, ab 18 Jahren

Freitag, 31. März 2017
Katzenfutter @ Supermarket Zürich
Leider haben wir für diese Katzenfutter-Ausgabe nicht allzu viele Infos. Wir hoffen, wir können die Ankündigung im Laufe des Monats noch ergänzen.
Auflegen werden Patrischa, aus Zürich, sowie DJ Clausette, bekannte DragQueen und DJane aus Bern, bekannt für ihren Elektrosound sowie die hübsche DJane Yazz Ewok aus Hamburg auf dem Hauptfloor. Auf dem Minifloor gibt’s Musik von Natal Error aus Hamburg und Minimonimoo aus Zürich.
Ab 23.00, für Lesben und Gspähnli. Achtung: Erst ab 25 Jahren!
Regelmässige Veranstaltungen
Gay & Lesbian Clubbing @ H24 Bern
Jeden Freitag und Samstag ab 22.00 Uhr bis 4 Uhr Morgens. Am Freitag gibt es R&B, EDM und Hip Hop unter dem Motto „De-Stress“ und am Samstag sorgen verschiedene DJ’s für tanzbare, elektronische Beats. Offen für Lesben, Schwule and their dear Friends. Eintritt kostenlos, ausser an Special Events.
Jeden ersten Samstag im Monat ist in der Heimat ein queeres Partylabel zu Gast. Ob Purplemoon, Offstream, Miau, Suppergay oder Dark Room. Hauptsache nicht heterosexuell und alltäglich,
Ladies Temptation @ Platzhirsch Zürich
Jeden Mittwoch ab 18.00 Uhr an der Bar/Lounge im Platzhirsch: Gechillter Cocktailabend unter Frauen.
Lesbengeschichte in der Schweiz
Seit 2015 gibt es in Zürich regelmässige „Lesbenspaziergänge“, auf denen die Teilnehmenden lesbische Zeitgeschichte erfahren. Der Spaziergang endet mit einem gemeinsamen Umtrunk. Frühzeitige Anmeldung via Website lohnt sich.
GirLs Treff @ Villa Stucki Bern
Die hab (homosexuelle Arbeitsgruppe Bern) organisiert einen Jugendtreff für lesbische und bisexuelle Mädchen/Frauen zwischen 13 und 27 Jahren in der Villa Stucki. Auf der Suche nach Gleichgesinnten oder um einfach mal reden oder fragen zu können, ist der GirLs Treff die richtige Veranstaltung für dich.
Heldenbar –@ Provitreff Zürich
Wie wärs mit einem Drink nach dem Feierabend, gemütlich dem Weekend entgegenzublicken? Das gibt’s bei den Helden! Jeden Mittwoch, freier Eintritt for gays & lesbians
Lesbentreffpunkt @ Café Bubbels Zürich
Jeden 2. Mittwoch im Monat treffen sich Zürichs Lesben zum geselligen und fröhlichen Abend. Was, wenn ihr euch mal ohne BumBum der Clubs unterhalten wollt. Ab 19:00 Uhr. Anmeldung erwünscht. Women only.
La zoRRR_a – frauen*bar @ frau*m Zürich
Barnacht für Ladies, jeden 3. Mittwoch im Monat von 18.00 – 22.00 Uhr.
Jeden Dienstag bei der Kaserne Basel. Gemütlicher Treffpunkt der Szenelesben wie auch weniger involvierten Frauen. Meist wenig Drama, aber nie langweilig. Leckere Drinks, angenehmes Ambiente, im Sommer auf der Terrasse. Lohnt einen Besuch. Heterofriendly.
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Wer nicht genau weiss, ob die eine Party oder das andere Lokal seinem Geschmack entspricht, kann sich gerne in unserer Party-Übersicht oder dem Szeneführer Zürich oder Bern einen Überblick verschaffen.
Donnerstag, 3. November – Mittwoch 9. November 2016
Queersicht – Filmfestival in Bern
Das Queersicht ist das älteste schwullesbische Filmfestival der Schweiz. Unsere Empfehlung zu den Filmen, Vernissagen, Parties usw. findet ihr im separaten Queersicht-Blog.

Freitag, 4. November 2016
TanzBar meets Popshop @ Frauenraum Bern
Von 20.00 – 22.00 Uhr wird Musik für Standard- und Lateintänze gespielt. In diesem Teil der Party ist der Frauenraum offen für alle Geschlechter. Er gibt aber insbesondere homosexuellen Paaren die Möglichkei, im Ausgang ihre Standardtanzkünste anzuwenden. Um 22.00 Uhr werden die Herren nach Hause geschickt und Tanzmusik weicht alternativer Disco-Mukke à la „Bella Ciao“ und „Nina Hagen“.
Türöffnung: 20.00 Uhr, Eintritt 12.-, erst gemischt, dann women only
Samstag, 5. November 2016
Purplemoon Halloween Party @ alte Kaserne Zürich
Purplemoon ist so was wie schwullesbisches Facebook und so gut wie alle Frauen kennen sich entweder aus der Szene oder aus Purplemoon oder beidem. Zu Halloween (ist zwar schon vorbei, aber egal) macht Purplemoon in der alten Kaserne eine Party. Zu erwarten sind insbesondere junge Partygänger (16 -25 Jährige) und Purplemoon-Powernutzer.
Türöffnung: 22.00 Uhr, Eintritt 25.-, (20.- für Purplemoon-User, die Verkleidet erscheinen), schwullesbisch

Donnerstag, 10. – Mittwoch, 16. November 2016
Pinkpanorama – Filmfestival Luzern
Das Pink Panorama-Filmfestival in Luzern ist zwar etwas kleiner, als das Queersicht in Bern, hat aber nicht weniger Charme. Neben Filmen gibts am Samstag, 12. November 2016 auch eine Filmfestival-Party in der Jazzkantine.

Freitag, 18. November 2016
Frigay Night @ El Cartel (ehemals The Loft) Luzern
Die kommende Frigay steht unter keinem Motto, aber am DJ Pult steht Adrinardi. Er spielt mit Vorliebe Musik aus den 90er und 2000er Jahren.
Türöffnung 23.00 Uhr, schwullesbisch

Donnerstag, 24. November 2016
Daisy lebt! @ Schickeria Zürich
Einmal im Monat feiert die queere Welt in der Schickeria zu Musik von Beatween und ihren Gästen. Diesen Monat legt Nadia Naas mit auf. Feierabendspass am Donnerstag.
Ab 21.00 Uhr, schwullesbisch
Samstag, 26. November 2016
Rainbow Beach Party @ Baywatch Club Pfäffikon
Die Rainbow-Parties kennt man sonst nur vom Messeturm Basel (absoluter Tipp!). Im November gibt es nun in Pfäffikon eine Beach Party vom selben Label. Beach Party im November?? Das wird auf jeden Fall aussergewöhnlich!
Türöffnung 21.00 Uhr, Eintritt bis 23.00 Uhr gratis, dann 10.-, schwulllesbisch

Question of ProgVision @ H24 Bern
Die zwei grossen Labels ProgVision Records & Question of Prog Records tun sich zusammen um gemeinsam eine ganz besondere Verbindung zu zelebrieren. Das Hamburg Urgestein Label vereint sich zwecks dieser Party mit dem Schweizer Newcomer Label. Angekündigt ist eine grosse Party mit alten und neuen Freunden der Progressive Szene. Wenn man sich das Line-up ansieht, ist diese Aussage sicher nicht übertrieben: 11 Live-acts und DJs aus der Schweiz und Deutschland werden im H24 zu Gast sein und eine Night of Progressive präsentieren, die Bern so noch nicht gesehen hat.
Ab 22.00 Uhr, Eintritt 22.- / für alle queers

Regelmässige Veranstaltungen
Gay & Lesbian Clubbing @ H24 Bern
Jeden Freitag und Samstag ab 22.00 Uhr bis 4 Uhr Morgens. Am Freitag gibt es R&B, EDM und Hip Hop unter dem Motto „De-Stress“ und am Samstag sorgen verschiedene DJ’s für tanzbare, elektronische Beats. Offen für Lesben, Schwule and their dear Friends. Eintritt kostenlos, ausser an Special Events.
Ladies Temptation @ Platzhirsch Zürich
Jeden Mittwoch ab 18.00 Uhr an der Bar/Lounge im Platzhirsch: Gechillter Cocktailabend unter Frauen.
Lesbengeschichte in der Schweiz
Seit 2015 gibt es in Zürich regelmässige „Lesbenspaziergänge“, auf denen die Teilnehmenden lesbische Zeitgeschichte erfahren. Der Spaziergang endet mit einem gemeinsamen Umtrunk. Frühzeitige Anmeldung via Website lohnt sich.
GirLs Treff @ Villa Stucki Bern
Die hab (homosexuelle Arbeitsgruppe Bern) organisiert einen Jugendtreff für lesbische und bisexuelle Mädchen/Frauen zwischen 13 und 27 Jahren in der Villa Stucki. Auf der Suche nach Gleichgesinnten oder um einfach mal reden oder fragen zu können, ist der GirLs Treff die richtige Veranstaltung für dich.
Heldenbar –@ Provitreff Zürich
Wie wärs mit einem Drink nach dem Feierabend, gemütlich dem Weekend entgegenzublicken? Das gibt’s bei den Helden! Jeden Mittwoch, freier Eintritt for gays & lesbians
Lesbentreffpunkt @ Café Bubbels Zürich
Jeden 2. Mittwoch im Monat treffen sich Zürichs Lesben zum geselligen und fröhlichen Abend. Was, wenn ihr euch mal ohne BumBum der Clubs unterhalten wollt. Ab 19:00 Uhr. Anmeldung erwünscht. Women only.
La zoRRR_a – frauen*bar @ frau*m Zürich
Barnacht für Ladies, jeden 3. Mittwoch im Monat von 18.00 – 22.00 Uhr.
Jeden Dienstag bei der Kaserne Basel. Gemütlicher Treffpunkt der Szenelesben wie auch weniger involvierten Frauen. Meist wenig Drama, aber nie langweilig. Leckere Drinks, angenehmes Ambiente, im Sommer auf der Terrasse. Lohnt einen Besuch. Heterofriendly.
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Seit acht Wochen weile ich nun unter Verrückten. In der Psychiatrie nerven sie mich täglich mit folgenden Fragen: „Welches Gefühl verspüren Sie jetzt? Was tun Sie nun? Was passiert in Ihnen? Was brauchen Sie?“ Gefolgt von der Aufforderung: „Schreiben Sie ein Gefühlsprotokoll!“ Dann wieder: „Wo liegt Ihre Anspannung auf einer SKALA von 0 bis 100? Wo liegt Ihre Suizidalität auf einer SKALA von 1 bis 5? Wo liegt ihre Freude auf einer SKALA von 1 bis 5?“ Ein Hoch auf SKALEN! Ein Hoch auf diese simple Form der Abbildung komplexer Gefühle! Ein Hoch auf den Oberarzt, den ich ab und zu zu Gesicht bekomme, und der daraus ableitet, wie es um mich steht!
Im Laufe dieser permanenten Auseinandersetzung mit mir selbst hat sich herausgestellt, was mich wirklich beschäftigt. Nämlich: Wie finde ich, eine schüchterne, zurückhaltende, unselbstbewusste und institutionalisierte Lesbe in dem Gewirr des Lebens meine bessere Hälfte? Ein PM-Profil hab ich schon – Erfolgsquote gleich Null. Auf Homoparties gehen? Meine Schüchternheit steht mir im Weg. Einfach jemanden ansprechen? Zu tiefer Selbstwert. Da sitzt Frau ziemlich in der Patsche. Ich muss irgendwie zum Szeni werden, zu einem respektierten und bewunderten Teil der Community. Denn: So werde ich attraktiv für potentielle Partnerinnen. Aber wie erreiche ich dieses Ziel? Mit tatkräftiger Unterstützung einiger Mit-Verrückten wage ich ein Experiment.
Frauen kennen lernen?
Erster Versuch: Ich habe beschlossen, mit einer selbstbewussten, direkten, angstlosen Mit-Verrückten und Szene-Lesbe an eine Frauen-Party zu gehen. Dafür vorgesehen ist der Freitagabend, und alles läuft nach Plan und wie am Schnürchen: Der Verrückten-Transport ist organisiert, der Ort, wo die Party steigt, abgecheckt, eine Gruppe nicht-verrückter Hühner zusammengetrommelt. Dem Versuch steht absolut nichts mehr im Wege. Doch dann zieht mir unverhofft die Psychiatrie fies und knallhart einen Strich durch die Rechnung: „Frau H., Sie haben dieses Wochenende keinen Ausgang. Sie sind zu selbstgefährdet (Skalenwert Suizidalität = 5). Wir können Sie nicht alleine raus lassen. Sie bleiben auf der Station.“ Tja, das war’s dann wohl. Da kann Frau nichts machen. Scheiss-Skalen. Also verbringe ich das Wochenende griesgrämig in der Klinik – und nerve die Pfleger aus Rache mit meiner schlechten Laune. Fazit Experiment 1: Wegen Fremdeinwirkung gescheitert.

Purplemoon
Zweiter Versuch: Mit zwei selbstbewussten, direkten, angstlosen Mit-Verrückten, die Mitleid mit mir und meiner Situation haben, wird mein PM-Profil gepimpt. Neue Fotos, neuer Steckbrief, neue „Über Mich“ – Einträge. Alles ist pünktlich zur Designänderung aufgeschaltet. Und sogleich flattern einige Messages und Post-It’s rein: „Ich suche eine Frau, bei der ich meine Bi-Neigungen ausleben kann, die mir in meiner Ehe fehlen.“ Oder: “Hey du, ich stehe auf Frauen die was dran haben!“ Quantität ist definitiv nicht gleich Qualität. Und die wenigen einigermassen interessanten Unterhaltungen werden nach kurzer Zeit auch schon wieder abrupt beendet. Der verkümmerte Selbstwert hat sich zu Wort gemeldet – und der Laptop wird sogleich zugeklappt. Fazit Experiment 2: Wegen Selbstwert = 1 gescheitert.
Dritter Versuch: Einen Blog schreiben. Da arbeite ich noch dran. Ich hab jedenfalls schon den Titel meines ersten Beitrags. Glaub ich jedenfalls. Status dritter Versuch: Pendent.
Vierter Versuch: Hat irgendjemand vielleicht wert- und gehaltvolle Inputs? Status vierter Versuch: Kein Status.
Was meint die Frau Doktor?
Cut. Letztens bei der Frau Doktor, der Therapeutin auf Station. Eine hochemotionale Sitzung. Ich mal wieder etwas selbstmitleidig weil ja soooooooooo alleine. Die Frau Doktor druckst dann plötzlich herum, und sagt dann schliesslich: „Ich wollte Sie auf etwas ansprechen. Es hat mit Ihrem Bedürfnis nach Nähe zu tun – und damit, dass sie homosexuell sind.“ Aha. Die Spannung steigt. „Sie haben mich einmal ein bisschen komisch angeschaut. Und ich befürchte, dass Sie Gefühle für mich haben.“ WIE BITTE?! Die Frau Doktor errötet und brabbelt irgendwas. Ich bin nur noch physisch anwenden und frage mich: Wie kommt die denn auf diese Scheisse?! Habe ich sie einmal schief angeschaut? Und wenn schon, ich bin verdammt noch mal Patientin in einer Psychiatrie, und nehme mir deshalb auch das Recht heraus, wen ich will schief anzuschauen! Geht’s noch?!

Beurteilung der Situation
Welches Gefühl habe ich jetzt? Irritation und Unverständnis. Und: aufkeimendes Amüsement.
Was tue ich jetzt? Ich verschwinde aus dem Besprechungszimmer.
Was passiert in Ihnen? Ich denke, dass aus mir vielleicht doch noch eine von allen Szenis und Insidern anerkannte Lesbe werden kann, wenn die Heteras schon glauben, dass ich auf sie stehe. I’M GONNA BE A LADY-KILLER!
Was brauchen Sie jetzt? Erstmal eine Zigarette.
[Die kleine Mü]
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