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Titelbild erotische Kurzgeschichte

Hallo liebe Leserin, hier ist Laura und hier ist die Geschichte. 

 

 

Verliebte Freundinnen

Nachdem die anderen Partygäste von Jennys heutigem, 18. Geburtstag gegangen sind, setzen sie und Ninja sich noch an den kleinen Tisch in Jennys Zimmer. Es ist schon ziemlich spät, und im gedimmten Licht trinken die beiden Freundinnen noch ein Glas Wein. Sie unterhalten sich noch eine ganze Weile über die Schule, Hausaufgaben usw. als Jenny plötzlich auf das Thema „Erstes Mal“ zu sprechen kommt. Sie gesteht Ninja, dass sie ihr erstes Mal gar nicht mit ihrem Freund erlebt hatte, sondern mit einem Mädchen; mit ihrer Freundin Nathalie. Ninja ist verwirrt, als sie diese Worte aus dem Mund ihrer Freundin hört und schaut sie mit erstauntem Interesse an. Ist Jenny, ihre beste Freundin etwa lesbisch? – Sie kann es sich nicht vorstellen und fragt deshalb gleich nach. Jenny erwidert, dass sie nicht lesbisch sei… Nathalie und sie hätten an diesem Abend einfach etwas viel getrunken, und irgendwie ist es dann eben passiert. Jenny versichert Ninja, dass sie ihren Freund, und nur ihren Freund liebt, aber dass sie mit Nathalie heutzutage immer noch ab und an erotische Nächte erlebt.

Mädchen sind anders, sie sind zärtlicher

Ich liebe Nathalie nicht< sagt Jenny, >aber es ist ein wundervolles Gefühl mit einem Mädchen zu schlafen… es ist so anders… Mädchen sind nicht so grob wie Jungs beim Sex… sie sind viel… zärtlicher.<

Als dieses letzte Wort über Jennys Lippen kommt, spürt Ninja die Hand ihrer Freundin auf ihrem Oberschenkel. Sie erschaudert dabei, genießt aber gleichzeitig Jennys Berührung. Langsam streicht die Hand den Jeansstoff ihrer Hose auf und ab, und Jenny sagt: > Wenn du willst kann ich es dir zeigen… es ist wunderschön, und es muss ja niemand erfahren…<

Es ist wunderschön und geht weiter

Ninja spürt ihr Herz heftig gegen ihre Rippen pochen. Ihr wird heiß und kalt zugleich, und sie merkt wie es zwischen ihren Beinen feucht wird. Sie weiß nicht, wie sie reagieren soll, steht auf, geht zum Fenster und schaut hinaus in die laue Märznacht. Der Mondschein legt sich dabei mit silberfarbenem Glanz zärtlich auf ihr Gesicht. Draußen ist alles ruhig und dunkel – nur in einigen Fenstern brennt noch Licht. Die Staßenlaternen leuchten müde auf die am Straßenrand parkenden Autos. Es ist eine wirklich warme Nacht und darum hat Ninja ihr Shirt ausgezogen, so dass sie obenrum nur noch von einem dünnen, weißen, bauchfreien Unterhemdchen bekleidet ist. Jenny schaut Ninja einen Moment lang an und sagt dann: >Du brauchst keine Angst zu haben. Wenn du nicht möchtest, dann ist das deine Sache… Aber ich finde, es ist doch nichts schlimmes dabei, wenn ich meiner besten Freundin einfach mal etwas sehrschönes zeige, oder…?<

Jenny steht auf und begibt sich mit langsamen, bedächtigen Schritten ihrer langen Beine in die Richtung des verunsicherten Mädchens. Ninja wendet sich vom Fenster ab und blickt in Jennys hübsches Gesicht, das ihr ein süßes Lächeln schenkt. Sie schauen sich tief in die Augen und Jennys Hände legen sich vorsichtig um Ninjas Taille. Ninja verliert sich in den Augen ihrer Freundin und merkt, dass sie am ganzen Körper vor Aufregung zittert. Auch Jenny bemerkt es, und mit leiser beruhigender Stimme sagt sie: >Du brauchst keine Angst zu haben…<
Da wird Ninja schwach, schließt ihre Augen und bewegt ihren Mund ganz vorsichtig zu Jennys Lippen. Ihre Münder berühren sich zart für einen winzigen, trockenen Augenblick und Jenny hört den zittrigen Atemgang ihrer Freundin.

Ein zärtlich feuchter Kuss

>Du brauchst keine Angst zu haben…< flüstert Jenny noch einmal, und ihre leicht geöffneten Lippen treffen auf Ninjas Mund in einem langen, zärtlich-feuchtem Kuss. Ihre Münder verschmelzen miteinander und tauschen süßen Saft. Ninja verspürt ein überwältigendes Glücksgefühl in diesem Moment, das sich wie 1000 flatternde Schmetterlinge in ihrem Bauch anfühlt. Sie löst sich aus dem Kuss, umarmt ihre Freundin, und legt ihren Kopf dabei auf Jennys Schultern. Jenny spürt Ninjas warmen, feuchten Atem an ihrem Hals. Ihr Gesicht berührt Ninjas Wange, die sich so kühl und zart wie ein Blütenblatt anfühlt. So stehen die beiden Mädchen einen Moment lang vorm leicht geöffneten Fenster und umarmen sich still mit geschlossenen Augen.

Ninja nimmt den bezaubernden Duft von Jennys Parfüm wahr und spürt den Stoff von Jennys pinker Strickjacke, als sie sanft über ihren Rücken streichelt. Unter der Strickjacke trägt Jenny eine weiße Bluse, unter der zwei große Wölbungen auszumachen sind. Ninjas Hände streichen Jennys Rücken weiter hinunter, über die Hüfte, und spüren jetzt den schwarzen Minirock, der nur ganz knapp Jennys Po bedeckt. Dann kommt ein kleines Stückchen nackter Haut von Jennys Beinen, das dann in ihren sehr langen, schwarzen Stiefeln endet. Ninja ertastet diese Stelle, an der sie Jennys nackte Schenkel spüren kann, und rutscht dann wieder ein kleines Stückchen nach oben, unter Jennys schwarzen, kurzen Minirock.
Jenny stößt einen erregten Seufzer aus, als sie die kühlen Hände ihrer Freundin auf ihrem Po spürt und küsst Ninja leidenschaftlich, wobei sich die Nasen der beiden Mädchen aneinanderdrücken. Jenny löst sich aus der Umarmung und öffnet ihre zum Zopf gebundenen Haare, indem sie das weiße, aus Samt bestehende Zopfband herauszieht und es sich um ihr Handgelenk streift.

Sie nimmt Ninja bei der Hand, und von Jenny geleitet gehen die beiden Mädchen zu Jennys Bett. Sie setzen sich auf die Bettkante und Jenny öffnet die Hose ihrer Freundin. Ihre Hand gleitet hinein und streicht über Ninjas feuchten Schlüpfer. Ninja streift ihre Jeans über die Beine vom Körper und schaut ihrer Freundin dabei tief in die warmen, haselnussbraunen Augen. Die Jeans fällt auf den Boden, und Jenny spürt ein kribbeln im Bauch, als sie mit ihrer Hand über den breiten Spitzen der weißen, halterlosen Nylonstrümpfe streicht, die ihre Freundin trägt. >Dein Dessous ist wunderschön…< haucht Jenny, und Ninja antwortet: >Nein… DU bist wunderschön!<

In diesem Moment beugt sich Ninja nach vorne, über den Unterkörper ihrer Freundin und küsst diesen etwa 20 cm schmalen Streifen nackter, braungebrannter Haut von Jennys Beinen, der zwischen dem Rocksaum und den langen Stiefeln liegt.
Jenny hat ihren Oberkörper zurückgeneigt und stützt sich mit den Ellenbogen auf der Matratze ihres Bettes ab. Sie hat den Kopf in den Nacken gelegt, ihre braun-blonden, mittellangen Haare kitzeln sie dabei auf ihrer Schulter. Sie hat die Augen geschlossen, und ihr leicht geöffneter Mund stößt kaum hörbare Atemzüge aus.
Jenny spürt, wie ihre Freundin ganz verträumt mit geschlossenen Augen die Haut ihrer Oberschenkel küsst, wobei Ninjas Lippen jedes Mal einen kleinen rosa Kussfleck von zart-rosa Lippenstift auf der gebräunten Haut der Beine hinterlassen.

Wohin führt die Verführung?

Nach einer Weile erhebt sich Ninja wieder von Jennys Schoß und küsst sie seitlich am Hals. Dabei öffnet sie mit ihrer Hand die Knöpfe von Jennys Strickjacke und öffnet im Anschluss auch die helle Bluse ihrer Freundin.
Ninja sieht nun den weißen BH, der unter geöffneter Jacke und Bluse hervorguckt. Ihre Finger streichen zärtlich über ihn und öffnen dann den Verschluss, der sich zwischen den beiden prallen Brüsten befindet. Die beiden Körbchen hängen seitlich herunter und Ninjas Hände streicheln über Jennys nackten Busen. Sie beginnt mit Jennys steifen, rot-braunen Knospen zu spielen, und Jenny lässt ihren Oberkörper auf das weiche Bett sinken. Ninja schaut ihre Freundin in ihrer ganzen Schönheit an, wie sie mit aufgeknöpfter Jacke, Bluse und BH auf dem Bett liegt und ihre Arme von sich streckt, die noch immer in den Ärmeln ihrer Kleidung stecken.

Ninja streicht die Bluse, die ein wenig Jennys Brüste verdeckt zur Seite, und nähert sich ihnen mit dem Mund, wobei sie sich ein wenig dreht, und weit über den Körper ihrer Freundin beugt. Zunächst spürt Jenny Ninjas lange blonde Haare auf ihren Brüsten kitzeln, und dann die warmen Lippen ihrer Freundin sich in ihnen verlieren.
Jenny, die sich bis eben vor Erregung immer ein wenig auf dem Bett geräkelt und gewunden hat, ist nun ganz ruhig geworden. Nur ihren Atemgang kann man noch ganz leise wahrnehmen. Ninja bemerkt es, und erkennt, dass ihre Freundin nun wohl irgendwo im 7. Himmel schwebt, alles andere – alles Gute und Schlechte, und alles was da sonst noch ist vergessen – und sich auf einer weichen Wolke voller Hingabe und Leidenschaft niedergelassen hat.

Nach einer Weile erhebt sich Ninja wieder von Jennys schönem Körper und steht vom Bett auf. Auch Jenny richtet sich von der weichen Matratze auf, wobei ihre gebräunten Arme aus ihrer geöffneten Kleidung heraus gleiten, und kniet sich vor ihre Freundin auf den Fußboden. Jenny zieht ganz langsam den weißen, seidenen Slip ihrer Freundin aus und streift ihn herunter. Jennys Zunge beginnt mit Ninjas Kitzler zu spielen, und spaltet dabei die leicht geöffneten Schamlippen ihrer Freundin. Ninja stößt einen leisen Schrei aus, spielt mit Jennys wunderschönen, braunen Haaren und drückt den Kopf ihrer Freundin dabei vorsichtig zwischen ihre Beine.

Jennys weiche Lippen wandern aufwärts und küssen einfühlsam Ninjas Bauchnabel. Dann streift sie die schmalen Träger des Unterhemdchens von Ninjas Schultern herunter, wodurch ihre schönen Brüste zum Vorschein kommen.
Ninja steigt aus ihrem zu Boden gefallenen Schlüpfer heraus.
Auch Jenny entledigt sich ihres Miniröckchens; zieht anschließend auch ihren rosafarbenen Stringtanga aus und legt die Hände wieder um die Taille ihrer Freundin.
So umarmen die beiden erregten Mädchen sich in der Mitte des Zimmers und ihre Münder berühren sich erneut in einem langen Kuss. Jenny nur noch von langen schwarzen Stiefeln, einer goldenen Halskette und dem weißen, um ihr Handgelenk gestriffenes Zopfband bekleidet; Ninja in ihren weißen, halterlosen Nylonstrümpfen und dem ebenfalls weißen, an ihrer Taille herabhängenden Unterhemd.

Beide Mädchen halten die Augen geschlossen und atmen tief und zittrig, als Jenny eng um ihre Freundin herumgeht und sich ganz dicht hinter sie stellt. Sie reibt ihre Vagina ganz vorsichtig an Ninjas Po, während ihre Hand nach vorne wandert und an Ninjas Spalte reibt.

So machen es die beiden Mädchen eine Zeit lang im stehen, wobei Ninjas Halsbeuge von sinnlichen Küssen ihrer Freundin liebkost wird.

Als sie an der Bettkante angekommen sind, lässt Ninja sich nach vorne fallen und legt sich flach mit ihrem Bauch auf das Bett. Jenny kniet sich hinter sie auf die weiche Matratze. Einen Augenblick schaut sie ihre vollkommen entspannt daliegende Freundin mit der reinen, hellen, seidenglatten Haut an und fährt vorsichtig mit den Fingernägeln über ihren Rücken. Sie beugt sich vor und beginnt zärtlich Ninjas Schulterblatt zu küssen. Ihre Lippen gleiten die Wirbelsäule küssend immer weiter hinab und nähern sich dabei ganz langsam Ninjas Po. Jennys feuchte Lippen wandern über die weichen Rundungen von Ninjas nacktem Po und küssen ihn leidenschaftlich.
Jenny zieht die beiden Pobäckchen ihrer Freundin ein wenig auseinander, und beginnt mit der Zunge vorsichtig das kleine Poloch zu lecken. Ninja zuckt dabei kurz zusammen, gibt einen unkontrollierten Laut von sich und bekommt am ganzen Körper eine Gänsehaut, wobei sich jedes einzelne der unzähligen, feinen, hellblonden Häärchen ihrer Haut aufrichtet.
>Pssst Ninja… Nicht so laut, bitte! Ich will nicht, dass meine Eltern etwas mitkriegen…<
Ninja sieht 1000 Sterne vor ihren geschlossenen Augen, und muss sich bei jeder Bewegung der Zunge an ihrem braunen Poloch auf die Unterlippe beißen, um nicht laut aufzustöhnen. Jenny dringt mit ihrer Zunge tief hinein, und liebt so den Hintern ihrer Freundin. Ninja genießt es, dreht sich nach ein paar Minuten herum und legt ihren Kopf auf das weiche Kissen. Jetzt liegt sie auf dem Rücken und Jenny schaut in Ninjas strahlende, hellblaue Augen.

Jenny steigt nun auf ihre Freundin. Jenny besteigt sie und küsst Ninja wieder auf den Mund, wobei sie ihren eigenen Hintern an Jennys Lippen schmecken kann. Dabei beginnt Jenny mit der Hüfte leichte, kreisende Bewegungen auszuführen. Ninja liegt unter ihrer Freundin, zwischen Jennys Armen und Beinen, die sich auf das Bett stützen und tief in die weiche Matratze drücken. Jenny beginnt in Missionarsstellung immer intensiver mit dem Unterleib zu stoßen, wobei die beiden Mädchen ihre Schamhügel aneinander reiben. Sie spüren die ansteigende Spannung und Ninja beginnt leise zu stöhnen. Vor Erregung reibt sie langsam und angespannt die Zehen ihrer Nylon-umhüllten Füße aneinander. Sie schaukelt ein wenig in Jennys Rhythmus vor und zurück, und beide Mädchen haben schnell einen gemeinsamen Rhythmus gefunden. Suchend tastet Ninja nach den Händen ihrer Freundin, findet sie; und die Mädchen verkrallen ihre Finger ineinander. Auch Jenny stößt jetzt leise, erregte Seufzer aus. Sie will dieses Mädchen in ihrem Bett einfach nur noch zum Höhepunkt vögeln. Sie erhöht das Tempo noch einmal, reibt ihre Scheide noch fester an der ihrer Freundin, und durch Jennys schnelle Bewegungen sind Ninjas halterlose Strümpfe ein wenig heruntergerutscht. Ninja lässt sich von ihrer Freundin führen und schaut sie mit glänzenden Augen an. Keuchend, die Augen geschlossen und den Mund weit geöffnet ist Jenny über sie gebeugt. Jennys Haarsträhnen und die Goldkette fliegen ihr wild vorm Gesicht hin und her, und Ninja bemerkt, dass an Jennys Stirn vor Anstrengung erste Schweißperlen zu laufen beginnen. Keines der beiden Mädchen verschwendet noch einen Gedanken daran, ob die Eltern etwas hören könnten. Sie sind heftig am Stöhnen, und das Bett gibt unter dem Schaukeln der beiden Mädchen knarzende, rasselnde und quietschende Geräusche von sich.

Oh Jenny, ich komme

Oh…Jenny … ich… ich komme… seufzt Ninja geistesabwesend mit gebrochen-heiserer, kaum hörbarer Stimme. Jenny macht die letzten, kräftigen Stöße mit ihrem Unterleib. Ihr Gesicht ist vor lauter Anspannung zur Grimasse verzerrt: die Augenlider fest zusammengekniffen, ihre Zähne gefletscht. Die Mädchen stöhnen auf, und dann kommen die beiden in einem Orgasmus, wie es keine von ihnen bisher erlebt hat. Jennys Oberkörper richtet sich auf, und ihr Rücken formt sich ruckartig zu einem Buckel. Für einen Moment versteift ihr kompletter Körper – dann werden Ihre Arme schwach und knicken ein. Schlagartig entlädt sich die in ihrem ganzen Körper angestaute Spannung und mit einem gestöhnten Laut sackt Jenny wieder zurück auf das unter ihr liegende Mädchen. Dabei verkrampft und entspannt sich deutlich sichtbar jeder einzelne Muskel in Jennys Armen, Beinen und Po in sekündllich kontrahierenden, rhythmisch-zuckenden Wellen, die das ganze Mädchen erbeben lassen.
Ihr Körper wird von Glückshormonen überschwemmt.
Beide Mädchen überkommt ein Gefühl der Benommenheit und Ninja spürt ein leichtes Taubheitsgefühl in ihren Zehenspitzen.

Orgasmus

Sie spüren ihre Herzen heftig schnell und laut das Blut durch ihre Adern pumpen.
Die Mädchen genießen dieses Gefühl der vollkommenen Entspannung nach der harten Arbeit und bleiben aufeinander liegen, bis auch langsam die letzten Wogen der vorüber gezogenen Explosion abgeebbt sind. Hinter Jennys geschlossenen Lidern huschen bunte Farbpunkte im Rhythmus ihres Herzens durch die Dunkelheit.

Nach einem Augenblick der absoluten Stille, in dem sie sich einfach treiben lassen, auf diesem Meer der Entspannung und der Ruhe, atmet Jenny tief ein, öffnet ihre Augen und sieht ihre junge, süße Freundin unter sich liegen, die da liegt, als würde sie schlafen. Ninjas Make-Up ist durch ihren Schweiß ein wenig verlaufen. Jenny gibt ihr ein letztes Küsschen auf die zarte Wange und steigt dann von ihrer Freundin herunter. Sie zieht ihre langen, schwarzen, verschwitzten Stiefel aus, stellt sie neben das Bett und erlischt das Licht. Sie zieht die Decke über die Körper der beiden verliebten Mädchen, kuschelt sich an Ninjas Hals und nimmt dabei den ruhigen und steten Herzschlag ihrer Freundin wahr. Jenny schließt die Augen und genießt die Nähe ihrer Freundin, die ihr liebevoll das Gesicht streichelt.

So halten die beiden Mädchen im Bett liegend einander fest, und das dunkle Zimmer wird von sanftem Mondlicht durchflutet. Der Wind weht leise und kühl durchs leicht geöffnete Fenster, und die beiden Mädchen schlafen erschöpft ein.

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Review – Gossip @ Kaufleuten Zürich https://www.lesbianchic.de/review-gossip-kaufleuten-zuerich/ https://www.lesbianchic.de/review-gossip-kaufleuten-zuerich/#respond Sun, 07 May 2017 10:47:57 +0000 https://www.lesbianchic.de/?p=12576 Wenn wir (meine Freundin und ich) für eine Party nach Zürich fahren, ist das schon ein Statement für sich. Nicht, dass ich die Parties in Zürich nicht mag. Ganz im Gegenteil. Als ich noch jung und single war, traf man mich da regelmässig an.  Aber seit ich mit meiner Liebsten- so ganz spiessig – eine hübsche Wohnung auf dem Land bezogen habe, ist „Party in Zürich“ gleich „90 Minuten Anfahrtsweg und Hotelzimmer bezahlen“. Für eine mittelmässige Ladiesnight nehme ich das definitiv nicht auf mich. Aber Gossip versprach was: Exklusive Location und exklusive Organisatorinnen. Das wollten wir uns nicht entgehen lassen, und so machten sich die Berner Landbewohnerinnen auf den Weg ins ferne Zürich City.

Für die Nacht im Kaufleuten und als Vertreterinnen von Lesbian Chic putzten wir uns so richtig raus. Chantal überliess uns freundlicherweise ihre Wohnung und so reisten wir gemütlich mit dem Auto nach Oerlikon und von da mit der Tram in die Innenstadt. Wir waren noch etwas früh dran, darum machte ich meine Freundin mit dem Barfüsser bekannt. Bei leckeren und hochprozentigen Cocktails und etwas Sushi gab es noch LGBT-Geschichtsunterricht: Der Barfüsser war früher DAS Szenelokal für unsere Community. Heute ist der Barfüsser eine chice Sushi-Bar. Er zieht immer noch die ein oder andere frauenliebende Frau an, aber als Lesbentreffpunkt dient er definitiv nicht mehr.

Auf einen Moscow Mule im Barfüsser
Auf einen Moscow Mule im Barfüsser

Zu Fuss gings dann ins Kaufleuten. Ich trug ein paar meiner schönsten Stiefel… mit 10cm Heels, was sich auf nassem Kopfsteinpflaster als wenig vertrauenserweckend herausstellte. Aber was tut man nicht alles, um toll auszusehen. Schliesslich wollten wir ins Kaufleuten und würden dort auf die Ex-Miss Schweiz Dominique Rinderknecht und ihre Freundin, das Topmodel Tamy Glauser, treffen.

Im Kaufleuten angekommen, spottete ich noch, wir seien sicher die ersten. Die Party begann um 23.00 Uhr und wir waren bereits um 23.15 Uhr da. Wir stöckelten einmal rund ums Haus zum Eingang der Lounge, gaben den Mantel ab und liessen uns am Eingang von einer blonden Schönheit begrüssen. Dann gings rein in die edlen Gemäuer. Die Ersten? Bei weitem nicht. Mindestens 50 Frauen waren schon da.  Sie standen an der Bar, an den Stehtischen und am Eingang im Weg. Ich zwängte mich zwischen zwei Damen durch und stand direkt vor Tamynique (Dominique und Tamy). Sie waren umringt von Bekannten, Freunden und wohl auch einem Haufen fremder Menschen. Sie lächelten artig, begrüssten hie und da jemanden mit einer Umarmung oder Küsschen und posierten geduldig für Selfies. Meine Freundin wollte sich gleich hinten anstellen. Ich nicht. Mich zogs zur Bar.

Die Bar in der Kaufleuten Lounge
Die Bar in der Kaufleuten Lounge

Mein erster Eindruck von der Party: Wow. Eine kleine aber sehr feine Location. Stylischer – aber für Highheels total unpraktischer – alter Holzboden, rote Polstermöbel, Stehtische, die Bar voller Shots und gegenüber ein Buffet mit Käse, Fleisch, Früchten und Süssigkeiten. „Bitte bedient euch!“, forderte uns die freundliche Barmaid auf. Aber gerne doch. Hungrig waren wir nicht mehr, aber Süssigkeiten naschen und Shots kippen geht immer. So erstaunt es nicht, dass wir schon um Mitternacht ziemlich gut drauf waren. Und die Lounge füllte sich auch langsam. Die ersten tanzten vor dem DJ, der eine gute Auswahl an aktuellen und etwas älteren – aber immer noch bekannten – Charts-Hits mixte.

Da war die Tanzfläche noch leer. Blieb nicht lange so.
Da war die Tanzfläche noch leer. Blieb nicht lange so.

Wir nutzten die Zeit, uns in Ruhe überall umzusehen. Bei den Sitzgelegenheiten trafen wir wieder das Promipärchen Tamy & Dominique, die händchenhaltend und lachend in einem Nebenzimmer verschwanden. Dass die beiden verliebt und zufrieden sind, war sicht- und spürbar. Kein Wunder, sie kamen gerade von einer Woche Urlaub in Afrika. Das sagen zumindest ihre Instagram Accounts. Vor der Party „mussten“ die beiden Szenies aber noch an die Energy Fashion Night. Tamy präsentierte dort einen Teil der Modeshow. Von dort hatte sie auch ihren Hairstyle – erzählte mir auch Instagram. Sorry Tamy, aber es sah aus, als hättest du einen Pudel auf dem Kopf. Gecreppte Haare, die sich unmöglich bändigen liessen. Dazu trug sie ihren gewohnten Tomboy-Style: Weite Hosen, grobe flache Schuhe, weites ärmelloses Shirt, das den Blick auf ein Bustier freigab. Figurbetont und feminin? Nein, so läuft Tamy in ihrer Freizeit nicht rum. Auch Dominique scheint seit ihrer Beziehung zu Tamy einen légèreren Kleiderstil zu pflegen. Zwar trug sie Skinny-Jeans und Schuhe mit wenig Absatz, aber auch die waren eher klobig und ihr Oberteil war ein weites, ärmelloses Baumwollshirt, das den Blick auf ein Bustier freigab. Geschminkt war sie nur dezent und die Frisur wirkte undone. Einzig ihr hübsches, strahlendes Gesicht liess vermuten, dass es sich hier um eine ehemalige Miss Schweiz handelt.

Tamynique an der Energy Fashion Night - direkt vor der Gossip Party
Tamynique an der Energy Fashion Night – direkt vor der Gossip Party

 

So genug getratscht. Auch wenn das Partyformat „Gossip“ [englisch für „Klatsch] heisst, soll es eine Review über die Party, und nicht über Promipaare, sein. Ja die Party, wie fanden wir sie? Wir fanden sie absolut gelungen. Verglichen mit einer Women-only Party, wie sie Zürich sonst kennt, war Gossip relaxt. Das fiel sowohl mir und meiner Freundin auf: Kein Zickenkrieg und kein Konkurrenzkampf. Die Frauen tanzten, redeten, flirteten, lachten, tranken, waren gelöst und locker. Das Publikum war fast ausschliesslich weiblich und zwischen 20 und 45 Jahre alt. Sie trugen Jeans und Lederjacken, Hemden, Kleidchen, bauchfreie Tops und Muscelshirts. Sie trugen Undercut und Wallemähne. Es waren Lesben, Heteras, Bi-Frauen, Singels und Paare. Manche kannten wir von anderen Parties, viele kannte ich von kulturellen Anlässen oder gar nicht. Die Musik war (zumindest bis 01.30 Uhr, dann machten wir uns aus dem Staub) tanzbarer Chart- und Elektro-Mix. Ideal, um in der Sitzecke zu quatschen, hinter den Säulen zu knutschen oder auf den Dielen zu tanzen.

The Crowd. Foto von Dominique Rinderknechts Instagram Account
The Crowd. Foto von Dominique Rinderknechts Instagram Account

Auch wenn unser Gastspiel an der Gossip nur kurz war (weil wir eine mörderische Woche hinter uns hatten), hat sich die lange Anreise gelohnt. Während ich die letzten Frauenparties jeweils mit dem Gefühl verliess, mit 29 Jahren und nicht-Single einfach zu alt für den Zirkus zu werden, verliessen meine Freundin (35 Jahre) und ich die Gossip mit dem Gefühl, wieder eine Party zu haben, die wir regelmässig besuchen können.

Darum unser Appel an Sarah Atrak, Tamy Glauser, Dominique Rinderknecht und die Kaufleuten-Crew: Lasst das nicht die Einzige Gossip gewesen sein! Wir, die frauenliebenden Frauen, die etwas höhere Ansprüche an Location, Musik und Mit-Feiernde stellen, haben auf eine Party wie die Gossip vom 6. Mai 2017 gewartet.

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I Can’t Think Straight – Ein Hauch Fernost https://www.lesbianchic.de/filmtipp-i-cant-think-straight/ https://www.lesbianchic.de/filmtipp-i-cant-think-straight/#respond Wed, 18 Jun 2014 17:15:06 +0000 https://www.lesbianchic.de/?p=8856 Tala ist die Braut, die sich nicht trauen will. In der Romanze «I Can’t Think Straight» (2008), läuft sie vor der Liebe davon. Bis sie eines Tages auf Leyla trifft.

Auszeichnungen & Besonderheiten

Der Film wurde auf diversen schwul-lesbischen Filmfestivals vom Publikum zum besten Spielfilm des Jahres gewählt (Miami Gay & Lesbian Film Festival 2009, International Gay and Lesbian Film Festival of Canary Islands 2009, Melbourne Queer Film Festival 2009, Vancouver Quuer Film Festival 2009, …). Neben den Publikumspreisen konnte „I Can’t Think Straight“ auch etliche Jurypreise einheimsen (in Majorca, Tampa, Belgien. Alle 2009).

Um was geht es?

Die aus Jordanien stammende Tala hat bereits drei für sie geplante Hochzeiten platzen lassen, was ihre Mutter, stets um den Ruf der Familie besorgt, zur Weißglut treibt. Und so schwört Tala sich und ihrer Familie, dass der nächste Versuch mit dem attraktiven Hani klappen wird, denn diesmal ist es wirklich Liebe. Oder? In London trifft Tala ihren guten Freund Ali und dessen neue aus Indien stammende muslimische Freundin Leyla und alles nimmt ungeahnte Wege. Mit ihrer spitzen Zunge und ihrer forschen Art verdreht Tala der traditionell erzogenen Leyla den Kopf, bei einem Ausflug führt eins zum anderen. Doch wenn sie glaubte, die gemeinsame Nacht als Spielerei abtun zu können, hat Tala sich geirrt. Denn Leyla steuert unaufhaltsam auf ein Coming-Out zu. Tala hingegen bemüht sich, den Konventionen gerecht zu werden und übt sich in Verdrängung. Es dauert lang, bis sie sich endlich traut, zu ihren Gefühlen zu stehen. Zu lang für Leyla?[1]

 

Yasmin: They’re in love with each other!

Ali: Who?

Yasmin: Sony and Cher. – Leyla and Tala!!

Ali: Leyla and Tala? :)

   

Der Filmtitel

„I Can’t Think Straight“. Die genaue Botschaft des Titels will mir nicht eingehen. Auf Deutsch übersetzt, bedeutet er: Ich kann nicht gerade/normal denken. Oder aber Ich kann nicht heterosexuell denken. Er könnte eine Anspielung auf die vielen, als lesbisch klassifizierte Gegenstände in Leylas Zimmer, sein. Sie besitzt Melissa Etheridge CDs, Musik von k.d. Lang und Bücher wie Fingersmith von Sarah Waters oder Martina Navratilovas Autobiographie Being Myself. Trotzdem ist sie sich zu Beginn nicht bewusst, eine Lesbe zu sein. Später im Film trägt Leylas Schwester Yasmin ein T-Shirt mit der Aufschrift I can’t think straight. Auch hier, bleibt mir die Intention der Regisseurin ein Rätsel. Fakt ist, die Reaktion des Vaters ist amüsant (Er zeigt fragend und mit leicht zusammengekniffenen Augen auf das Shirt, dann auf die Mutter. Yasmins lockere Antwort: „She won’t get it!“).

Die Besetzung

Lisa Ray als Tala und Sheetal Sheth als Leyla passen perfekt zusammen. Sie überzeugen als Liebespaar auf der nicht immer bequemen Reise ins gemeinsame Glück und somit in der Storyumsetzung. Dies hatte die Regisseurin Shamim Sarif bereits bei früheren Dreharbeiten ihres Films The World Unseen (Dt. Die verborgene Welt) bemerkt. Beide Schauspielerinnen sind äußerst feminin und attraktiv, könnten jedoch unterschiedlicher nicht sein. Lisa Ray, die in der US-Serie Psych mitgewirkt hat, tritt sehr emanzipiert und fraulich auf, Sheetal Sheth eher schüchtern und süß. Sie ist das Mädchen von nebenan. Auch die Nebenrollen sind sehr unterschiedlich. Yasmin, gespielt von Amber Rose Revah, ist der Rollentypus „die Vertraute“. Sie hält immer zu ihrer Schwester Leyla und hat schon vor deren Coming-Out die Vermutung, dass diese lesbisch sein könnte. Yasmin ist es schlussendlich, die Tala und Leyla aufgrund eines Tricks wiedervereint. Leylas Vater Sam, dargestellt durch Ernest Ignatius, geht mit der ganzen „I’m gay – Situation“ sehr locker um. Er unterstützt seine älteste Tochter bei allem was sie tut. Auch er stellt einen sehr positiven Charakter dar. Ganz anders Leylas Mutter. Die Darstellerin haucht ihrer Filmfigur viel Hysterie, indisches Temperament (dieser „Gejaule-artige Ton in der Stimme, wenn sie tut, als wäre sie schockiert) und Gottesfurcht ein. Sie hat wohl von der Homosexualität Leylas geahnt, wollte es aber nicht wahrhaben. Umso hysterischer reagiert sie bei deren Coming-Out. Dadurch wirkt sie leicht unsympathisch, im Grunde genommen aber akzeptiert sie die Entscheidungen ihrer beiden Töchter. Das komplette Gegenteil zu allen bisher genannten Charakteren, ist Reema (Antonia Frering), Talas Mutter. Sie und auch Talas Schwester Lamia, sind egoistisch, snobistisch und selbstgerecht. Keinesfalls ist Talas Homosexualität für die Zwei hinzunehmen. Reema möchte Tala am liebsten „gesellschaftlich vereinbar“ verheiraten (also mit einem hübschen, palästinensischen, erfolgreichen, wohlhabenden, jungen MANN). Doch auch Tala kann auf Unterstützung in ihrer Familie zählen. – Von ihrer jüngsten und sehr liberalen Schwester Zina (Kimberly Jaraj), sowie von ihrem verständnisvollen Vater Omar (Dalip Tahil).

 

Sam: [shouting] I’m home! What did I miss?

Leyla: [to her father] I’m gay.

Sam: But I’ve only been gone two hours.

  

 

Das Filmteam

Der Stoff zum Film stammt aus der Feder der Britin Shamim Sarif, die auch Regie führte. Sie hat wie ihre Filmfigur Leyla indische Wurzeln. Auch Talas ethnischer Hintergrund ist kein Zufall. Sarifs Ehefrau Hanan Kattan, stammt aus Palästina. Diese produzierte gleichzeitig den Film. Die beiden drehten bereits 2007 sehr erfolgreich den Film The World Unseen.   

 

Lesbische Rollenklischees im Film

Kurzhaar – fail

Maskulin – fail

Holzfällerhemden – fail

Symbolik (Anhänger, Aufkleber, Poster, Einrichtungsgegenstände) – check

Hochzeit und gemeinsame Wohnung nach dem zweiten Date – fail

Rollenverteilung à la Mann/Frau – fail

Jede mit Jeder – fail

Vegetarierinnen – fail

Ballsportlerinnen – check

Lesbe verliebt sich in verheiratete Hetera – fail

Viel Drama um Nichts vorm Happy End – check  

 

 

Zusätzliche Informationen

Die Filmdauer beträgt 82 Minuten. Die DVD und auch der Maxdome-Stream sind in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln. Auf Amazon Instant Stream gibt es „I Can’t Think Straight“ derzeit noch nicht zu sehen. Freigegeben ist der Film für alle Regionen und jeden Alters.

Yasmin: You’ve been spending a lot of time with this Tala, haven’t you?

Leyla: She is nice.

Yasmin: Nice? Nice as in mom’s bridgeclub-ladies-nice or nice as in hot?

KAUFLINK DER DVD: http://www.amazon.de/I-Cant-Think-Straight-OmU/dp/B001UN1AA0

STREAMINGLINK FÜR MAXDOME-KUNDEN: https://www.maxdome.de/i-cant-think-straight-139905.html

[1] Inhaltszusammenfassung von Amazon

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Der Rebel-Look: She will rock you, Baby! https://www.lesbianchic.de/der-rebel-look-she-will-rock-you-baby/ https://www.lesbianchic.de/der-rebel-look-she-will-rock-you-baby/#respond Wed, 19 Feb 2014 08:13:36 +0000 https://www.lesbianchic.de/?p=7794 Frau muss nicht zu den Anhängern der Sex-Pistols gehören, um den Rebel-Look tragen zu können. Dieser Stil wird oft als Modetrend bezeichnet, hat allerdings einen festen Platz in unserem Kleiderschrank verdient, da er ein langlebiger Gast auf den Straßen der Mode ist.
Rebellisch und stark – das sind die Worte, die den Rebel-Look am besten beschreiben. Für mich hat er die Aussage: Du bist jung, unabhängig und selbstbewusst. Du kümmerst dich nicht darum, was andere Leute von dir halten. Und das Wichtigste: Trag, was du willst.

Zeit für das wilde Lebensgefühl
Lederjacken und Nietenarmbänder dienen uns heute, um unseren Outfits einen wilden Look zu verpassen. Wer denkt, dass dies ein moderner und junger Trend sei, der liegt falsch. Der Trend geht zurück auf die Zeit der jungen Wilden um 1950 in den USA.
Nach den harten Jahren des Krieges wurden die Kleidervorschriften für Frauen wurden eingeführt. Von neuen Vorschriften und Idealen geprägt, stellten sich Jugendliche protestierend dagegen. Die jungen Leute hatten es satt, angepasst und unterdrückt zu werden, und suchten nach einem neuen Lebensgefühl. Inspiriert durch Hollywood-Spielfilme und der aufkommenden Musikrichtung Rock ’n‘ Roll fanden Jugendliche ihren ganz eigenen Stil, sich zu kleiden. Weg von den Kleidungsvorschriften der Erwachsenen eiferten sie Idolen wie James Dean und Marlon Brando nach, welche für sie Freiheit und Unabhängigkeit verkörperten. In Filmen wie Der Wilde (1953) spielte Brando einen frustrierten, jungen Mann und Anführer einer Rockerband. Sein Look wurde Quelle des neuen, modischen Lebensgefühls: der sogenannte Rebel-Look, definiert durch die Perfecto-Lederjacke und Jeans. Ab dieser Zeit war es in, ein Rebell zu sein und dies durch den möglichst derben Kleidungsstil der Gesellschaft zu zeigen.

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Wer wagt, gewinnt
Seit 1950 kamen unterschiedliche Einflüsse zum Rebel-Look hinzu. Der Punk provozierte mit coolen Bandshirts, wie zum Beispiel 1976 das Sex-Pistols-T-Shirt von Vivienne Westwood mit dem pikanten Slogan: Anarchy in the U.K. Sex Pistols.
Durch Designer wie Jean Paul Gaultier lief der Rebell erstmals auf den Laufstegen der Welt und bewies, dass er auch zur Haute Couture taugt. Bekannt ist Gaultier für seine extravagante Unterwäsche und Korsetts. Aufsehen erregte er 1990 mit einer gewagten Corsage mit spitzen BH-Körbchen für Madonnas Blonde-Ambition-Tour. Damit setzte er einen neuen, provozierenden Trend für selbstbewusste Frauen.
Heutzutage dient der Look nicht mehr vorwiegend dem Zweck, gegen die Zwänge in der Gesellschaft zu protestieren, hat allerdings seinen rebellischen Charakter behalten. Frei nach dem Motto: Trägst du Leder und Nieten, dann bist du härter als die anderen.
Es gibt viele Variationen, den Rebel-Look zu tragen. Nicht nur die schrillen Rockstars des 21. Jahrhunderts orientieren sich am Erscheinungsbild des Protests. In vielen Läden werden Biker-Boots, Jeans im Destroyed-Look und Accessoires mit Nieten als Alltagskleidung verkauft. Wenn frau ein Händchen fürs Kombinieren hat, dann kann der Rebel-Look sogar bürotauglich sein.

Das Schöne an ihm ist, dass niemand gleich damit aussieht. Egal ob frau sich an den Rockstar-Look im Ganzkörper-Lederoutfit mit viel Schmuck und wilder Frisur hält oder einfach nur Akzente mit der Lederjacke setzt – ein Blick bleibt immer an der Trägerin hängen. Es reicht schon, wenn frau sich ein paar Basics dieses Looks besorgt, um abwechslungsreich zu kombinieren. Eine Lederjacke zum Beispiel wirkt über jedem Oberteil anders. Für den harten Rockstar-Look trägt frau ein Bandshirt unter der Jacke. Möchte frau es ein bisschen schicker, so verzaubert auch eine schlichte Seidenbluse mit Statement-Kette. Ich kombiniere meine Lederjacke gern mit dem Kleinen Schwarzen. Dadurch bekommt der sonst feminine Charakter des Kleides eine wilde und härtere Note, welche einen ganz neuen Reiz schafft.

 

 

Der Rebel-Look ist auch heute noch eine starke Form, um Aufmerksamkeit zu erregen und seinen Outfits eine gewisse Note Rebellion zu verleihen. Viele Menschen nutzen den ausgefallenen Kleidungsstil, um in dieser Form ihr Selbstbewusstsein nach außen zu zeigen. Wem es ein bisschen an Selbstbewusstsein mangelt, der kann durch den Rebel-Look Mut bekommen, aus sich herauszugehen.
Früher haben die Menschen mit dem Rebel-Look für mehr Freiheit im Leben und in der Mode gekämpft – und die Rebellion hat funktioniert. Noch nie war die Mode so facettenreich wie im 21. Jahrhundert, und das auch dank den jungen Wilden von damals.

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Herbstgeflüster: Trends 2013 https://www.lesbianchic.de/herbstgefluster-trends-2013/ https://www.lesbianchic.de/herbstgefluster-trends-2013/#comments Mon, 21 Oct 2013 10:48:01 +0000 https://www.lesbianchic.de/?p=7289 Woran merkt frau, dass der Herbst endgültig eingezogen ist?
Es sind nicht nur die bunten Blätter an den Bäumen. Genauso wenig ist es das Ende des Oktoberfest.
Auch liegt es nicht an den am Himmel vorbeiziehenden Vögeln. Es liegt, meiner Meinung nach, am
Fehlen von nackter, gut gebräunter Sommerhaut, die frau jetzt vor der Kälte schützen muss.
Aber das ist kein Grund zum Trauern, denn wir können uns schließlich gut einpacken. Diesen Herbst
gibt es wunderschöne Trends, die uns die kalten Tage versüßen und für warme Stunden im Freien sorgen.

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Fotos von Andrea Sömmer

Die Trendfrage
Zu jeder Jahreszeit stellen wir uns die Frage, was Trend ist und was nicht mehr. Auch diesen Herbst kann frau sich Gedanken machen, was die Mode im Nachsommer 2013 für sie bereithält. Kann ich den alten, beigefarbenen Strickpullover von Oma noch anziehen oder meinen schwarz-weißen Mantel, der letztes Jahr noch Trend war?
Was die Trendfarben angeht, könnt ihr punkten, wenn ihr blau in Kombination mit schwarz oder Naturtönen tragt. Viele empfinden blau als kalt, da wir es mit Eis und Wasser in Verbindung bringen. Für mich hat blau die
Eleganz von schwarz, ist dabei aber tiefgründiger dank der verschiedenen Nuancen an Blautönen. Blau wird oft
als Farbe der Hoffnung verwendet, und das ist gar nicht mal so verkehrt, da man ihm eine beruhigende Wirkung
nachsagt. Blau und schwarz zusammen ergibt den absoluten Eyecatcher im Herbst 2013. Wem sich das zu dunkel anhört, der sollte sich die Farben electric blue und kobaltblau anschauen. Diese Töne fallen durch ihre
Intensität auf und sind alles andere als langweilig und dunkel.

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Fotos von Andrea Sömmer

Allen, die nach Justin Biebers Auftritt im Karohemd ihren Kleiderschrank aussortiert haben, muss ich
leider erzählen, dass die Tartan-Karos wieder total im Trend sind. Das bedeutet, frau outet sich
nicht mehr als Bieber-Fan und wird auch nicht mehr als „Holzfällerlesbe“ abgestempelt, wenn sie in
einem Karohemd gesichtet wird. Auch auf Mänteln werden Tartan-Karos bis fast ins Unerkennbare vergrößert.
So bekommt das traditionelle Karo einen neuen und frischen Look. Falls euch Karos zu „kleinkariert“ sind,
gebe ich den Tipp, sie mit rockigen Bikerlady-Lederboots zu kombinieren – inspiriert durch den punkigen
Vamp-Look von Kirsten Stewart.
Wisst ihr, was ich diesen Herbst wirklich vermisse? Taillierte/figurbetonte Kleidung! Denn diesen Herbst sind wieder Bouclé-Jacken, Oversize-Pullover und kantige Mäntel im Trend. Diese zeichnen sich alle durch ihre gerade Schnittlinie und den lockeren Sitz am Körper aus. Ich liege mit meinem schwarzen Wollmantel gerade noch in der Trendzone.
Wenn es um Strick-Cardigans geht, habe ich mehr Glück und bin total en vogue. Erst neulich habe ich mir einen Cardigan von G-Star Raw gekauft. Er ist in drei verschiedenen Farbvarianten erhältlich. Mein Modell vereint die Farben königsblau, aubergine und grau. Außerdem ist er unglaublich warm durch den Anteil an Alpaka-Wolle. Da kann ich es ihm nicht mal übelnehmen, dass er im trendigen Oversizecut geschnitten ist, obwohl ich eher für eng anliegende Modelle zu haben bin, welche die Figur schön zur Geltung bringen.

Do it yourself
Kennt ihr das? Ihr seht die perfekte Mütze im Laden. So eine habt ihr schon lange gesucht, und endlich habt ihr sie entdeckt! Euch kommt der Gedanken, dass ihr genau mit dieser Mütze unglaublich cool aussehen würdet und jedes Mädchen neidisch denken würde: „Wo hat sie nur diese Mütze her?“ Ihr geht rein und probiert sie an. Als ihr allerdings in den Spiegel schaut, trifft euch der Schlag. Na toll, die Mütze eures Herzens passt euch nicht, da sie entweder zu groß ist und ihr entsetzliche Ähnlichkeit mit einem Schlumpf habt. Oder sie ist zu klein, und es sieht so aus, als hättet ihr einen ganz besonders großen Kopf, dem mal wieder keine Mütze passt. Leider gibt es auch kein anderes Modell in eurer Größe. Was jetzt? Entweder ihr verbringt Zeit damit, euch in der Stadt weiter durch die Geschäfte zu quälen, obwohl ihr schon ahnt, dass es keine zweite perfekte Mütze geben wird. Oder ihr durchforstet mehrere Stunden das Internet, um das Modell in der passenden Größe zu finden. ODER ihr folgt einem anderen, schönen Trend: selbst stricken! Stricken ist genau das Richtige, wenn ihr individuell sein und euren Trend selbst gestalten wollt. Die Zeit, in der nur Großmütter stricken durften, ist vorbei. Selfmade ist in. Dafür muss frau sich nicht mal mehr ein Buch kaufen, denn in der Zeit des allwissenden Internets kann frau sich auch einfach via Internet-Video das Stricken selbst beibringen und heimlich zuhause zu üben. Und wenn ihr dann für eure neue Mütze gelobt werdet, könnt ihr sagen, dass diese von einer unglaublich tollen und aufstrebenden Designerin/Künstlerin ist.

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Fotos von Andrea Sömmer

Kopfsache
Wen ich jetzt nicht für das Stricken begeistern konnte, den erwarten die Trends in den Läden. Auch wenn die Behauptung, dass der Mensch die meiste Körperwärme über den Kopf verliert, mittlerweile als Mythos enttarnt wurde, sollte man in der kalten Jahreszeit schon aus Schmuck-Gründen immer ein paar schöne Kopfbedeckungen parat haben.
Sie sind nicht nur wunderbar warm, sondern können auch der Blickfang eures Herbst-Outfits sein.
In der Szene erfreut sich die Beanie einer großen Beliebtheit. Ursprünglich wurde sie in von Arbeitern getragen, hatte aber ein Comeback in der Snowboard- und Hip-Hop-Szene. Als erkannt wurde, dass sie jedes Outfit extrem lässig aussehen lässt, wurde sie auch in anderen Modekreisen eingeführt. Es ist zum Beispiel kein Fashion-Fauxpas, eine Beanie mit einem Maxi-Rock zu kombinieren. Auch sogenannte Long-Beanies und Beanies mit einem kleinen Schirm sind äußerst beliebt. An meiner Hochschule haben mich zwei Mädchen besonders zum Schmunzeln gebracht, indem sie selbst gehäkelte Bärte an ihre Beanies befestigt haben.
Ein weiterer, schöner Wegbegleiter ist das Stirnband. Egal ob mit Zopfmuster, Applikation oder im Turban-Style – ich liebe Stirnbänder. Aus Japan habe ich mir ein blaues Twist-Stirnband aus Strick mitgebracht. Durch die gedrehte Form sieht es nicht nur raffiniert aus, sondern erinnert an den Vintage-Hut, den frau in den Zwanzigerjahren oft trug.
Mein persönlicher Herbstliebling ist allerdings die Melone. Nein, es geht nicht um ein Stück Obst, sondern um den runden Hut-Klassiker aus Filz mit einer steifen Krempe. Bekannt wurde sie auf den Köpfen männlicher Berühmtheiten wie Charlie Chaplin und Winston Churchill. 1915 versuchte die Schauspielerin Olga Petrova mit einem Werbeplakat, auf dem sie einen „Bowler Hat“ trägt, ihn der Damenwelt schmackhaft zu machen. Leider mit geringen Erfolg. Durch Charlie Chaplin hat die Melone einen humoristischen Charakter erhalten, was sehr schade ist, da dadurch diese Hutart oft unterschätzt wird. Ich finde die Melone großartig. Sie wirkt nicht so streng wie ein Zylinder, hat aber trotzdem einen gewissen eleganten Charme. Man kann sie zu vielen Arten von Kleidungsstücken tragen. Ein spießiges Partykleid kann in Kombination mit dem Hut aufgelockert werden und einen coolen Touch bekommen. Genauso bekommt ein eher schlichtes Kleid einen kreativen Einschlag. Um noch mehr interessante Kombinationen zu entdecken, probiert sie doch einfach mal auf und lasst euch von der Vielseitigkeit der Melone überraschen.

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Fotos von Andrea Sömmer

Vielseitigkeit – das ist mein Credo des Herbstes. Das ist nur konsequent, da die Natur selbst mit gutem Beispiel vorangeht: Es färbt, es riecht und es klingt in tausenderlei Tönen. Wer wären wir, wenn wir uns dem verschlössen? Der Herbst ist nicht grau – und ihr solltet es auch nicht sein. Wenn wir schon keine Haut mehr zeigen können, so braucht man den eigenen Stil doch niemals verstecken.

 

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