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prägt er nicht nur das Image von bekannten Frauen wie Angela Merkel, sondern ermöglicht modernen
Frauen einen Auftritt mit der besonderen Note Sex-Appeal. Und wo Sex-Appeal ist, bin ich nicht weit.

Eine Frau stieg aus dem Rock in die Hose
Eine Frau im Hosenanzug war vor einem Jahrhundert nicht vorstellbar. Marlene Dietrich wagte
den modischen Schritt in eine Zukunft, in der sich die Frau dem Mann ebenbürtig sieht. Im
Jahre 1930 war dies eine Provokation der Gesellschaft. Davor kannte man Frauen in Kleidern
oder Röcken; Hosen waren lediglich als Sport- oder Arbeitskleidung gestattet. Auf Empfehlung
der Modedesignerin und Schriftstellerin Mercedes de Acosta trug Marlene zum ersten Mal eine
Hose im Film Marokko.
Die Szene, in der Marlene als Kabarettsängerin Amy Jolly auf der Bühne steht, verzaubert nicht
nur den Fremdenlegionär Tom Brown in der ersten Reihe. Auch ich war sofort fasziniert von ihr.
Nicht nur ihre laszive Art, sich zu bewegen, sondern vor allem ihr Hosenanzug gefiel mir.
Dieser besteht aus der jetzt bekannten Marlenehose und einem schwarzen Frack. Unter dem Frack
trägt sie ein weißes Hemd mit Fliege. Auf ihrem Kopf thront ein Zylinder, darunter schaut die
Lockenpracht hervor.

Der Hosenanzug sitzt an Marlene wie eine zweite Haut. Und genau das lässt sie authentisch in
ihm wirken. Ihr Anziehungskraft wirkt auf beide Geschlechter gleichermaßen anziehend. Das wird
auch im Film dargestellt, als Amy Jolly nach ihrem Auftritt an einen Tisch geht, um sich feiern
zu lassen. Sie nimmt ein Glas in Empfang, prostet dem Publikum zu. Am Tisch sitzt eine junge Dame,
sichtlich von Amys Auftreten angetan. Amy spürt dies, beugt sich zur jungen Dame hinab, zaubert
eine Rose hinter ihrem Kopf hervor. Sie lässt ihre Anziehungskraft auf die junge Dame wirken,
nutzt die Gelegenheit und raubt ihr einen Kuss. Die Menge lacht begeistert.
Und auch ich bin 83 Jahre danach immer noch von Marlene Dietrich verzaubert. Sie ist für mich ein Idol.
Durch das Tragen des Hosenanzuges spielt sie mit den Geschlechtern und der Rolle der Frau.
Mit ihrem Zitat „Der Geburtsschein ist ein Gerücht, das eine Frau durch ihr Aussehen jederzeit
dementieren kann“ setzt sie nicht nur in der Modewelt ein Statement, sondern auch in
dem Leben jeder Frau.

Anziehende Androgynie
Androgynie bedeutet das Spiel mit beiden Geschlechtern. Es ist faszinierend, wenn eine Frau
problemlos zwischen den Geschlechtern oszillieren kann. Ein Anzug kann dabei ein Hilfsmittel sein.
Wegen seiner Tradition hat der Anzug einen männlichen Charakter. Wenn der Anzug an den Körper
passt, wirkt er nicht wie ein Kostüm. Der Träger wirkt dann authentisch und anziehend.
Um euren Appetit ein bisschen anzuregen habe ich ein paar Leckerbissen herausgesucht. Ein
anziehendes Beispiel ist die Fotoreihe von Ellen von Unwerth mit dem Model Elisa Sednaoui.
Die Reihe, darunter auch Fotos, die das Model in Anzug zeigen, wurde im Dezember 2010 von Unwerth
für die russische Vogue aufgenommen. Mir gefällt das markante Gesicht des Models, welches eindeutig
weiblich geschminkt ist, in Kombination mit dem herrlich eng sitzenden Hosenanzug.
Der Hochgenuss im Anzug ist Rachel Shelley. Wir kennen sie als Helena Peabody aus der
Serie The L Word. Oft sah man sie im Businessanzug, wie sie als Karrierefrau Leute herumkommandierte.
Helena ist der Inbegriff einer Femme. Sie hat lange braune Haare, trägt oft Perlenohrringe und ist
stets weiblich geschminkt. Den Hosenanzug kombiniert sie mit hohen Schuhen. Manchmal darf frau sich
besonders freuen, wenn sie das Hemd unter dem Jackett einfach weglässt. Im Hosenanzug ist Helena
Peabody der Inbegriff für Autorität, Macht und Weiblichkeit.

Für mich ist eine Frau im passenden Anzug absolut sexy. Liegt es an diesem reizenden
Machtspiel, was zwischen den Personen aufgebaut wird? Stehe ich auf Androgynie bei
einer Frau, oder finde ich einen Hosenanzug einfach nur schick? Ganz egal.
Ihr solltet ihn öfters tragen!
Für die Redaktion lesbian chic: Flora Robin.
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