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Diskussionsstoff

In meinem Bekanntenkreis nutzen ihn viele. Und doch werde ich immer wieder Zeugin von Diskussionen, die sich um dieses eine Thema drehen: Strap-On, ja oder nein?

Ist es „unlesbisch“, wenn Frau sich von einer Frau befriedigen lassen möchte, die sich ein solches Ding umgeschnallt hat? Ist es gar Verrat? Oder sollten wir das alles nicht so eng sehen?

Ich für meinen Teil sehe darin keinen Widerspruch. Klar, das erste Mal, als eine Frau sich einen Strap-On in meiner Gegenwart umgeschnallt hatte, und mir damit Lust schenken wollte, da musste ich mich an diesen Anblick doch ein wenig gewöhnen.

Aber ich stehe ja nicht deshalb auf Frauen, weil ich keinen Schwanz will. Ich stehe auf Frauen, weil sie mir gefühlsmässig das geben, was mich glücklich macht. Und wenn ich den einen körperlichen Vorteil, den Männer nun mal haben, mit meiner Lust nach einer Frau kombinieren kann, warum sollte ich das dann unterlassen?

Eine heisse Kombination

Und, ganz ehrlich, bei eingehender Betrachtung empfand ich sie, den Strap-On umgeschnallt, auch wahnsinnig sexy. Diese Kombination von weiblichen Rundungen mit diesem Ding zwischen den Beinen hat mich ehrlich erregt. Weil ich wusste: auch wenn es etwas unnatürlich anmuten mag, wichtig ist nur, dass ich mich gleich der Liebe hingeben werde. Der Liebe zu und mit einer Frau.

Ein Mann – und das soll kein Vorwurf sein, sondern ist schlicht eine Tatsache – wäre nicht im Stande, mich so um meine Sinne zu bringen, wie sie es gerade zu tun im Begriff war. Ihre Stösse, leidenschaftlich, kraftvoll, und doch weiblich, verbunden mit ihren Küssen, ihrem Atem, ihrer Anmut, das war pure Leidenschaft, purer Genuss.

Ich kann auch ohne, ich brauche „ihn“ nicht zwingend, doch empfinde ich Sex, der auf diese Weise praktiziert wird, als willkommene Abwechslung. Und solch ein Strap-On birgt halt schon gewisse Vorteile gegenüber einem, zwei, drei Fingern.

Nicht zu vernachlässigen sind auch die Rollenspiele, die sich damit praktizieren lassen. Frau denke hier zum Beispiel an die lustigen Szenen zwischen Alice und ihrem Schiffskapitän Dana in „The L Word“.

Schluss mit der Engstirnigkeit!

Als entschiedene Gegnerin von Engstirnigkeit ertrage ich diese „wir sind Lesben, wir brauchen keinen Schwanz“-Debatten nur schwer.

Frau sollte Frau geniessen lassen, was ihr Genuss bereitet. Frau sollte ausprobieren, und sich nicht in Schubladen stecken lassen.

Frau sollte der körperlichen Liebe auf die Art und Weise frönen dürfen, wie es ihr gefällt.

Wer sich noch nicht an diese Thematik herangewagt und offen für Neues ist, findet preiswerte Strap-Ons in verschiedenen Farben beispielsweise auf der Homepage von mySecret. Und wer nicht genau weiss, was Frau denn nun mit solch einem Ding anstellen soll: der dritte Teil des Lesben-Sex Reports liefert alles Wissenswerte zum Thema Penetration. Erfahrungsberichte sind jederzeit herzlich willkommen.

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Es geht auch anders. Kitschig, aber wahr. https://www.lesbianchic.de/es-geht-auch-anders-kitschig-aber-wahr/ https://www.lesbianchic.de/es-geht-auch-anders-kitschig-aber-wahr/#comments Wed, 15 Oct 2014 19:11:49 +0000 http://www.lesbianchic.ch/?p=4878

Kürzlich habe ich meine Freundin gefragt, ob sie eine Idee hätte, worüber ich als nächstes schreiben könnte. Sie meinte, auf unserem Blog käme das Thema „glückliche Liebe“ zu kurz. Und da der Artikel von „Christine Sauter“ als neuerliches Indiz dafür gewertet werden kann, dass wohl wirklich eher das Dunkle, Tragische und Dramatische präsenter ist, habe ich mich dazu entschlossen, die Idee meiner Liebsten aufzugreifen. Freut euch nun also über ein paar vor Glück und Liebe triefende Ausführungen. Weil: es geht eben auch anders. Kitschig, aber wahr.

Ich liebte nicht

Kürzlich habe ich meine Ex-Freundin gefragt, ob ich mich eigentlich verändert hätte, seitdem ich in einer GLÜCKLICHEN Beziehung bin. Sie antwortete, ich sei kein Arschloch mehr. Vielleicht hat sie auch gesagt, ich sei weniger Arschloch, das weiss ich nicht mehr so genau. ABER: auf der Arschloch-Skala bin ich definitiv nicht mehr so weit oben vorzufinden. Und das aus einem simplen Grund: ich führe eine wunderschöne und von Streitigkeiten und Dramen verschonte Beziehung. Ich, die, von sexuellen Trieben geleitet, oder oft auch aus purer Langeweile, jedes Wochenende in den Ausgang MUSSTE, weil ich hoffte, dort auf eine zu treffen, die willens war, sich auf mich einzulassen. Ich, die doch eigentlich eine flammende Gegnerin kitschiger Romanzen war, und partout keine an mich heranlassen, oder auch nur zwei Nächte neben mir liegen haben wollte. Ich, die es nicht ertrug, in verliebte Augen zu schauen, oder Herzklopfen zu spüren. Ich, die Frauen behandelte wie Dreck, nur um sie möglichst rasch wieder loszuwerden.

Nun liebe ich

Und nun? Nun ist alles anders. Weil ich liebe. Ich liebe, neben ihr aufzuwachen und in ihre schlaftrunkenen Augen zu schauen. Ich liebe, sie in der Nacht neben mir zu wissen. Ich liebe, sie zu beobachten. Ich liebe, ihren Blick minutenlang zu erwidern. Ich liebe, sanft ihr Gesicht zu streicheln. Ich liebe, sie zu Orgasmen zu treiben – immer wieder und unaufhörlich. Ich liebe, dass sie ihre eigene Meinung hat, auch mal Kontra gibt, nicht auf den Mund gefallen ist. Ich liebe, dass sie eine unglaublich verständnisvolle, empathische und unkomplizierte Person ist. Ich liebe, dass alle Menschen, denen ich sie vorstelle, meine Begeisterung für sie teilen. Ich liebe, dass sie spürt, wenn ich sie brauche. Ich liebe, dass sie auch einfach mal herumblödeln kann. Ich liebe ihren Wissensdurst. Ich liebe ihre Ansprüche an sich selbst. Ich liebe, dass sie sich mir mitteilt. Ich liebe, wie gefühlvoll sie ist. Ich liebe, dass auch sie über ihren Schatten springt und die Liebe riskiert. Ich liebe ihre Einstellung zum Leben. Ich liebe ihre wunderschönen funkelnden Augen. Ich liebe ihren verliebten Blick. Ich liebe, wenn sie seufzt. Ich liebe, dass sie von B-Girl bis Tussi alles sein kann. Ich liebe, dass sie eben keine Zicke ist. Ich liebe, dass sie ein herzensguter Mensch ist. Ich könnte seitenlang so weiterfahren. Denn ich liebe SIE.

Das Warum

Warum ich das alles nun empfinden kann? Weil ich wohl gespürt habe, dass da ein riesengrosses Geschenk vor meiner Tür steht. Es musste zwar ein paar Mal anklopfen, bis ich es eintreten liess, doch es war mit grossem Abstand die weiseste Entscheidung, die ich je in meinem Leben getroffen, und übrigens auch noch keine Sekunde bereut habe. Warum auch? Was gibt es Schöneres, als zu wissen, dass es da eine Frau gibt, die mich so nimmt, wie ich bin, mich von Herzen liebt, und mit mir durchs Leben gehen möchte? Für nichts und niemanden werde ich das, was ich gerade erlebe, aufs Spiel setzen. Vielmehr möchte ich jede Sekunde dieses Glücks, dieses Glücks, das ich mir auch gönne, in vollen Zügen geniessen, statt meine Gedanken an Dinge zu verschwenden, die mich ins Elend stürzen würden. Wie eben Katherine, die, als die dunkle Seite des Lebens sie wieder einholen wollte, einem Verlangen nachgegeben, und nun leider ihre Liebste verloren hat. Bleib nächstes Mal auf dem eingeschlagenen Weg, Katherine. Es ist der Richtige. Wenn ich es kann, kannst du es auch. Und Ihr alle ebenso.

 

PS: Chérie, das ist mein Geschenk an dich zu unserem 6-monatigen Zusammensein. Etwas spät, ich weiss. Aber nicht minder von Herzen.

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HILFE, ICH BIN NEU IN DER SZENE! https://www.lesbianchic.de/hilfe-ich-bin-neu-in-der-szene/ https://www.lesbianchic.de/hilfe-ich-bin-neu-in-der-szene/#comments Thu, 06 Jun 2013 21:00:03 +0000 http://www.lesbianchic.ch/?p=2949

Kürzlich hatte ich mal wieder so was wie ein Date. Ich hatte sie ursprünglich auf Purplemoon entdeckt (ja, mir war langweilig): süss, interessant, nicht auf den Mund gefallen – und neu in der Szene. Alles schien mir auf den ersten Blick unproblematisch. Doch gerade die Tatsache, dass sie mit den in der Szene vorherrschenden Gegebenheiten noch nicht sehr vertraut war, sollte sich schon bald als ziemlich mühsam herausstellen.

Vorgeschichte

Im siebten Anlauf hatten wir es geschafft: nach einigen Komplikationen standen wir einander endlich gegenüber. Sie, nennen wir sie Miss Paranoid, und ich. Und, das war doch etwas überraschend, ihre Kollegin (im Folgenden Frau Sonnenschein genannt). Drei Personen, ein Date. Das ist wahrlich keine wirklich optimale Konstellation. Aber da Frau Sonnenschein nicht nur eine gute Freundin von Miss Paranoid, sondern auch eine Kollegin von mir ist, verbrachten wir doch einen ganz lustigen, feuchtfröhlichen gemeinsamen Abend. Irgendwann fragte ich Frau Sonnenschein: „Gibt’s eigentlich eine neue Frau in deinem Leben?“ Ihre freudige Antwort: „Ja, durchaus! Ich bin total verknallt! Und zwar in SIE!“ Und jetzt dürft Ihr drei Mal raten, wen sie mit „Sie“ gemeint hat. Situationskomik pur. Ich werde an meine zukünftigen Dates auch noch mindestens eine Frau mitnehmen, die auf mich steht. Das peppt das ganze Sich-Kennenlernen doch gleich ein wenig auf. Weil – und das wissen wir, die schon etwas länger in der Szene verkehren – Drama ist nicht nur vorprogrammiert, sondern alsbald und zu 100 Prozent auch Tatsache. So natürlich auch an diesem Abend. Frau Sonnenschein ist irgendwann Hals über Kopf in die dunkle Nacht entschwunden, während Miss Paranoid überfordert und panisch immer wieder vor sich hin stammelte: „Scheisse, was hab ich nur gemacht? Was mach ich denn jetzt? Frau Sonnenschein wird mich auf immer und ewig hassen!“ Ich überlasse es eurer Fantasie, zu erahnen, was zu dieser Situation geführt hatte.

Circa einen Monat später traf ich mich zum zweiten Mal mit Miss Paranoid. Diesmal ohne Anhang. Wiederum war die gemeinsam verbrachte Zeit eigentlich recht gelungen – nur stellte sich irgendwann heraus, dass sie doch etwas … paranoide Züge hatte. Sie erzählte mir nämlich, dass sie um ihren Ruf fürchtet, sei sie doch neu in der Szene und hätte sie sich doch ab und an erlaubt, ihr „Single-Dasein“ zu geniessen (huch!). Und da die hiesige Szene doch recht überschaubar ist, würde es jeweils auch nicht allzu lange dauern, bis sich ihre kleinen Abenteuer herumgesprochen hätten (huchhuch!). Ich nahm ihre Sorgen zunächst schmunzelnd zur Kenntnis. Je mehr ich jedoch merkte, wie stark sie diese Situation beschäftigte, blockierte, ihr den Angstschweiss ins Gesicht trieb, stellte ich mir selbst die Frage: Ist sie hypersensibel, oder bin ich mittlerweile einfach immun gegen dieses Szene-Getratsche hinter vorgehaltener Hand? Wie schwierig ist es wirklich, neu in der Szene zu sein? Und: wie viel Mitleid ist angebracht?

Die Szene-Problematik: ein Analyse-Versuch

Warum bewegen wir uns in einer Szene? Weil wir nach Gleichgesinnten suchen, die an keinem anderen Ort mit einer grösseren Wahrscheinlichkeit anzutreffen sind. Weil wir davon ausgehen, dass unsere Einstellungen und Verhaltenweisen von den dort verkehrenden Personen geteilt werden. Weil wir uns einfach unter Unseresgleichen wohl fühlen wollen. Der gemeinsame Nenner der Lesbenszene ist, wie es der Name schon vermuten lässt, simpel: Wir sind Frauen, die auf Frauen stehen. Und wir verfolgen alle das gleiche Ziel, nämlich Bekanntschaften zu machen. Ab und an kommt es denn auch vor, dass wir auf ein weibliches Wesen treffen, das uns gefällt, und dem im optimalsten aller Fälle auch wir gefallen. Bei besonders prickelnden Konstellationen sind sanfte Berührungen, heisse Küssen, wilder und hemmungsloser Sex, leidenschaftliche Affären, oder gar wunderschöne Liebesbeziehungen die Folge. Da die meisten von uns im Verlaufe der Jahre aber nicht nur eine Frau (zumindest kurzfristig) in ihr Leben lassen, entstehen Vernetzungen. Und genau diese bergen ein gewisses Risikopotential: Erspähe ich nämlich eine chices sexy Chick in der Szene, so ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie eine kennt, die ich wiederum kenne, oder mit der ich vielleicht schon einmal Berührungen oder Küsse ausgetauscht, oder vielleicht auch eine heisse Nacht verbracht habe, relativ gross. Würden wir ein Chart der hiesigen Lesbenszene à la L-Word anfertigen, dann entstünde wohl ein ziemlich unübersichtliches Wirrwar. Das Wissen darum ist für eine Szene-Newbie wie Miss Paranoid wohl bereits etwas überfordernd, können Vernetzungen doch ab und an zu nervenaufreibenden Komplikationen und Drama führen, wie wir eingangs bereits feststellen konnten. Hinzu kommt dann noch das von gewissen Szene-Gängerinnen mit grösster Hingabe praktizierte Tratschen, der Klatsch, die „enthüllenden Rede über nicht anwesende Dritte“, wie Imhof so treffend formuliert hat. Und das macht natürlich umso mehr Spass, je intimer die Enthüllungen sind. Folglich grassieren in der Szene so einige Geschichten über jede von uns, die sich in diesen Kreisen bewegt. Ob wir das wollen, oder nicht. Ob sie wahr sind, oder nicht.

Cool oder nicht cool – das ist die zentrale Frage

Die Szene und das dort vorherrschende Verhalten sind so, wie sie sind. Daran kann Frau nichts ändern. Deshalb existieren für paranoide Szene-Newbies zwei Möglichkeiten:

  1. Du entscheidest dich dafür, die gegebenen Umstände zu akzeptieren. Das erfordert wohl etwas Selbstbewusstsein und eine gewisse Coolness.
  2. Du ziehst dich aus der Szene zurück. Diese Entscheidung weckt aber den überaus unattraktiven Eindruck, dass du zu viel darauf gibst, was andere von dir denken, leicht aus dem Konzept zu bringen bist, sowie dazu tendierst, eher vor „Problemen“ wegzurennen, anstatt dagegenzuhalten und eine Lösung zu suchen.

Lasst euch von einer, die den vortrefflichen Ruf geniesst, Frauen nur zu benutzen, für eine Nacht abzuschleppen, mit der Peitsche zu maltraitieren, als Sklavinnen zu halten, und ihnen am Morgen danach weder Kaffee noch sonst was anzubieten (Klarstellung: wenn, dann hat die Sklavin den Kaffee ans Bett zu bringen), sagen: Egal, was über euch gesprochen wird, egal, ob es der Wahrheit entspricht, oder nicht, wer sich wirklich für euch interessiert, wird sich die Zeit nehmen, euch kennen zu lernen und sich selbst ein Bild davon zu machen, wer Ihr wirklich seid. So lange es noch Frauen gibt, die sich auf MICH einlassen, kann das Ganze nicht so schlimm sein. Und solltet Ihr Gefahr laufen, daran zugrunde zu gehen, was wer über euch hinter eurem Rücken erzählt, dann ist es vielleicht generell an der Zeit, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

In diesem Sinne: TRANQUILLA, MISS PARANOID! Alles wird (hoffentlich) gut.

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VIBRA!!! https://www.lesbianchic.de/vibra/ https://www.lesbianchic.de/vibra/#respond Fri, 26 Apr 2013 18:39:54 +0000 http://www.lesbianchic.ch/?p=6091 vibra

Wie im letzten Eventguide angekündigt gibt’s nun, wenige Tage vor der VIBRA-Party, weitere Informationen zum Anlass. Was euch konkret im Gonzo erwartet und VIBRA von anderen Frauen-Sausen unterscheidet? Antworten auf diese Fragen gibt’s im Folgenden.

Das VIBRA-Fieber grassiert

Wenn Ihr euch bereits für die VIBRA-Party auf Facebook angemeldet, oder auch einfach nur die Facebook-Seite geliked habt, so ist euch sicher aufgefallen: das VIBRA-Fieber grassiert! Zwei junge Frauen haben in den letzten Wochen und Tagen mit Herzblut die Stadt Zürich mit Plakaten tapeziert, fleissig Flyer verteilt, und lustige Fotos veröffentlich. Die Werbetrommel ist also schon kräftig gerührt worden. Nur: was erwartet uns denn nun konkret am Abend des 30. April im Gonzo? Und: Was unterscheidet VIBRA von anderen Frauen-Sausen?

Die erste Gay-Party im Gonzo – und das ganz ohne BummBumm

Bis anhin haben im Gonzo noch nie Gay-Party stattgefunden. Das ändert sich am nächsten Dienstag mit der VIBRA-Party – eine interessante und erfreuliche Premiere, wie ich finde. Mit dem Musikmix aus Rock (60ies bis 80-ies), Rock-Pop, Rock n‘ Roll, Rockabilly, Electro-Pop, Electro-Clash und Indie, zum Besten gegeben von den DJ’s Ms. Hyde, Milieu Mauri, Susie Star und Erika Fatna, sollen Frauen liebende Frauen (und natürlich auch alle anderen Mitglieder der LGBT-Community) aus der eher alternativen Szene angesprochen werden. Wer die Schnauze voll hat vom gewohnten elektronischen BummBumm oder billigen Chart-Mashups kommt an der VIBRA also absolut auf ihre Kosten.

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Gute Mucke allein, das wird’s nicht sein

Wie wir alle wissen, reicht gute, nicht ganz alltägliche Mucke allein für eine tolle Party aber nicht aus. Das ist natürlich auch den beiden Veranstalterinnen nicht entgangen. Damit ihr euch so richtig wohl fühlt, und es eine night to remember wird, werden keine Mühen gescheut: Die Location wird extra für diesen Anlass mit viel Liebe zum Detail und einer gehörigen Portion Kreativität dekoriert. So weit so gut. Aber natürlich noch nicht alles: Der Eintritt ist an grosszügigerweise für alle kostenlos, und wer zeitig vor Ort ist (Start ist um 21:00 Uhr), erhält sogar eine extra Portion Aufmerksamkeit. Denn nicht etwa grimmige Türsteher oder zickige Gästebuchverwalterinnen werden euch in Empfang nehmen, sondern die beiden Gastgeberinnen höchstpersönlich (pssssst: das sollet ihr euch definitiv nicht entgehen lassen). Doch auch damit noch immer nicht genug: Nebst dieser charmanten persönlichen Begrüssung gibt’s für die Frühhingeherinnen auch was für die trockene Kehle. Und weil wir eben an der VIBRA, und nicht an einer 08/15-Sause in den 1. Mai reinfeiern, ist das dann logischerweise kein Schickimicki-Cüpli, sondern ein Shot mit Namen „Mexikanerli“ (Vorsicht Suchtgefahr!).

 

Freuen wir uns also auf eine Party der etwas anderen Art, auf Veranstalterinnen, die sich mächtig für uns ins Zeug legen, auf eine ausgelassene Sause, auf eine geile Party bis in die frühen Morgenstunden. Ich empfehle: Hingehen, ausgelassen feiern, Spass haben, und fleissig Mexikanerlis trinken!

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Mein erster „Gay-Urlaub“ https://www.lesbianchic.de/mein-erster-gay-urlaub/ https://www.lesbianchic.de/mein-erster-gay-urlaub/#comments Thu, 31 Jan 2013 15:47:58 +0000 http://www.lesbianchic.ch/?p=5763

Im letzten Herbst habe ich meinen ersten richtigen „Gay-Urlaub“ verbracht. Warum ich euch erst jetzt davon berichte? Nun, bei den aktuellen Wetterverhältnissen wünscht sich wohl die eine oder andere, in die Wärme zu flüchten. Und vielleicht geht es euch ja auch gleich wie mir, und ihr solltet bereits jetzt euren Arbeitgeber darüber informieren, wann ihr dieses Jahr gedenkt, Ferien zu beziehen. Lasst euch also inspirieren!

Die Ansprüche

Letzten Herbst wollte ich mal wieder richtigen Entspannungsurlaub geniessen. Will heissen: Irgendwo hin, wo’s warm ist, wo meine Freundin und ich uns wohl fühlen, wo Frau, je nach Lust und Laune, aber auch Ausflüge unternehmen, und sich amüsieren kann. Nur: wir hatten keine Lust auf Strandferien in einem Hetero-Hotel-Komplex inklusive Familien mit schreienden Kindern, wo wir allenfalls auch noch von lüsternen Männern tagein tagaus angestarrt und angebaggert werden, sobald wir uns berühren oder küssen. Oder gar ein Theater veranstaltet wird, wenn wir zu erkennen geben, dass wir ein Paar sind. Entgegen der gängigen Art und Weise, Urlaub zu buchen (stundelanges und nervtötendes Rumsurfen im Internet auf der Suche nach den günstigsten Schnäppchen), wandten wir uns deshalb an ein Reisebüro. Ja, ihr habt richtig gelesen. Total old-school, ich weiss. Aber mit vielen Vorteilen.

Pink Cloud

Im Reisebüro „Pink Cloud“, einer Marke von KUONI, das sich auf lesbischwules Reisen spezialisiert hat, trafen wir auf Ray und sein Team. Was sofort positiv auffiel: die Mitarbeitenden sind mit Herzblut und viel Freude bei der Sache. Unsere Bedürfnisse wurden detailliert erfragt und ernst genommen, die vorgeschlagenen Destinationen und Hotels sind sorgsam ausgewählt, und auf die Bedürfnisse von Lesben und Schwulen ausgerichtet. Frauen liebende Frau kann sich also absolut darauf verlassen, dass die Angebote wirklich halten, was sie versprechen, und sie sich während ihrer Ferien rundum wohl fühlen wird. Innerhalb von wenigen Tagen hatten wir uns für Urlaub in der gay Bungalow-Anlage „Los Almendros“ an der Playa del Ingles auf Gran Canaria entschieden, und konnten uns daraufhin beruhigt zurücklehnen. Bucht ihr nämlich über Pink Cloud, wird alles Weitere unkompliziert und zur vollsten Zufriedenheit der Kundinnen und Kunden organisiert. Und sollte etwas schief gehen (Krankheit, Umbuchung, Probleme am Flughafen oder an der Feriendestination, etc.), könnt ihr euch stets darauf verlassen, dass Ray und seine Leute sich der Angelegenheit annehmen, und alles in die Wege leiten werden, um das Problem zu  lösen. Anmerkung am Rande: Wer glaubt, wir hätten mehr bezahlt, als wenn wir online gebucht hätten, liegt übrigens komplett falsch.

The only lesbians in the gay resort

Als wir im „Los Almendros“ ankamen (natürlich fuhr uns ein vom Reisebüro organisierter Shuttle-Bus dortin – Luxus!), wurden meine Freundin und ich von den Angestellten sofort überschwänglich begrüsst. Wir fühlten uns auf Anhieb überaus willkommen. Ein erster Blick auf die anderen anwesenden Gäste, die es sich auf Liegen rund um den Pool gemütlich gemacht hatten, verriet: Wir waren die einzigen Frauen vor Ort. Da wir uns aber generell sehr gut mit schwulen Männern verstehen, erschien uns das alles andere als problematisch – im Gegenteil: Urlaub mit sympathischen und offenen Gays ist mir um ein vielfaches lieber als Zickenkrieg unter Lesben (letzteres kriegen wir ja hierzulande zu genüge mit). Und die einzigen „lesbians in the gay resort“ zu sein bot einen weiteren Vorteil: Die Inhaber vom „Los Almendros“ waren von uns so angetan, dass wir während des ganzen Aufenthalts wie Prinzessinnen behandelt wurden. Dagegen hatten wir natürlich absolut nichts einzuwenden.

Gran Canaria – mehr als nur Sonne und Strand

Im Vergleich zu unseren schwulen „Mitbewohnern“ gestalteten wir unseren Urlaub jedoch etwas anders: lagen sie von frühmorgens (also direkt nach der After-Hour) bis kurz vor Sonnenuntergang reglos am Pool, wollten wir auch etwas von der Insel sehen. Also setzten wir uns mit unseren KUONI-Kontaktmann in Verbindung, und erhielten ausführliche Informationen über mögliche Unternehmungen. Wir entschieden uns für eine Jeep-Fahrt in das Landesinnere, und lernten Gran Canaria von einer mir bis dahin unbekannten Seite kennen: statt Strand und Meer waren da plötzlich Landschaften, die an den Grand Canyon erinnerten, zu sehen, das Thermometer sank von 25 Grad Celsius auf gegen 0. Eine interessante Erfahrung, die ich absolut weiterempfehlen kann – warme Kleidung solltet ihr aber unbedingt einpacken. Ein weiterer Ausflug führte uns zum Puerto de Mogan, auch bekannt als das „Venedig“ der Insel. Das Dorf, das wegen seiner vielen Wasserkanäle an die bekannte italienische Stadt erinnert, verströmt einen wundervollen Charme mit einem Schuss Romantik, und ist auch bekannt für seinen grossen Markt.

Das Gay-Paradies

Nun gut, bis hierhin haben sich meine Ausführungen, abgesehen von unserer Unterkunft, nicht nach wirklichen Gay-Ferien angehört. Ich habe wohl etwas unterschlagen, was für Gran Canaria, speziell für die Playa del Ingles, einfach ganz normal ist: ÜBERALL UND ZU JEDER TAGES- UND NACHTZEIT SIND SCHWULE UND LESBEN ANZUTREFFEN. HÄNDCHENHALTEND, RUMKNUTSCHEND, KUSCHELND. Egal, ob wir in der Mittagssonne durch die Dünen und später dann am Strand entlang liefen, am Nachmittag in einem der vielen Restaurants ein spätes Mittagessen oder am Abend ein exquisites Dinner genossen: die Gay-Community ist nicht nur omnipräsent, die Einheimischen wie auch die Touristen begegnen uns auch mit überaus grossem Wohlwollen. Ganz besonders fällt das im Shopping-Center „Yumbo“ auf, wo es neben unzähligen Kleidergeschäften auch viele Gay-Bars, Spielhöllen, sowie einige Clubs und Travestieshows zu besuchen gibt, und die Schwulen und Lesben gemeinsam mit den Heterosexuellen die schönen Seiten des Lebens in vollen Zügen geniessen.

Ich habe mich während meines Urlaubs unglaublich wohl gefühlt. Schön, gibt es Orte, wo wir einfach sein können, wie wir sind. Schön gibt es Orte, wo vor allem das harmonische Zusammensein zählt – und viel weniger, wer welche sexuelle Orientierung hat. Ich für meinen Teil bin sicher bald wieder auf Gran Canaria anzutreffen. Bis dahin gibt es aber noch viele weitere Destinationen zu entdecken. Ich werde mich dabei sehr gerne wieder auf das Know-How von Pink Cloud verlassen, und empfehle allen Leserinnen wärmstens, es mir gleich zu tun.

 

Frage an die chicen lesbian chicks: Ist es euch eigentlich wichtig, im Urlaub unter euresgleichen zu sein? Bucht ihr die Unterkunft anhand des Kriteriums, ob es zumindest gay-friendly ist? Oder spielen andere Überlegungen und Ansprüche eine wichtigere Rolle? Könnt ihr den anderen Leserinnen bestimmte Destinationen oder Hotels empfehlen? Ich bin gespannt auf eure Rückmeldungen!

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Eventguide Februar 2013 https://www.lesbianchic.de/eventguide-februar-2013/ https://www.lesbianchic.de/eventguide-februar-2013/#respond Mon, 28 Jan 2013 20:57:54 +0000 http://www.lesbianchic.ch/?p=5744

Manege frei für den Monat Februar – der so richtig geil kitschig startet! Ansonsten könnt ihr euch darauf freuen, dass neu nicht mehr nur Basel, sondern auch eine andere Stadt Zürich die Vormachtstellung was Partys für Queers betrifft streitig machen will. Es kommt langsam aber sicher etwas frischen Wind in die Szene. Und das begrüssen wir wohl alle. Auf tolle Partynächte!

Samstag, 02. Februar

Kitsch Party@Volkshaus Zürich

Am 02. Februar verwandelt sich das Volkshaus in einen kitschigen Zirkus! Die legendäre Angels-Sause wartet dieses Mal mit dem Headliner Ivan Gomez (Spanien), einer Live-Performance von Glitzerhaus sowie DJ Wollana auf. Nicht zu vergessen natürlich die fantastischen Live-Shows, mit denen die Veranstalter ihre Gästinnen und Gästen jeweils beglücken. Manege frei – it’s Kitsch-Time! Ab 22:00 Uhr, unbedingt Vorverkauf (online oder zum Beispiel im Cranberry oder der Dani H Bar) benutzen.

Gameboys@Kuppel Basel

Wer eher Basel-orientiert ist, sollte sich diese Party nicht entgehen lassen: die Gameboys haben es nämlich geschafft, „Her Voice Over Boys“ in die Kuppel zu locken. Und die wurden von niemand geringerem als Oliver Koletzi entdeckt. Falls ihr euch also von einer „betörenden Frauenstimme zu meditativen Beats“ verzaubern lassen wollt, dann nichts wie hin! Türöffnung um 22:00 Uhr, Konzert ab Mitternacht. Support-Acts: Herr Vogel und Suddenly Neighbours. Für Menschen ab 20 Jahren. Vorverkauf nutzen!

Sonntag, 03. Februar

Tanzleila@EXIL Zürich

Nachdem ihr letztes Mal noch selber den Ton angeben durftet, ist das Programm nun wieder strikt: Ab 20:00 Uhr gibt’s neu Line-Dance (das sieht dann wohl etwa so aus wie in diesem Video ab Minute 1:46). Um 21:00 Uhr übernimmt dann Anouk Amok (internationale Popmusik), den Schluss macht die wundertolle Sabaka mit elektronischer Tanzmusik. Ab 20:00 Uhr. Women only.

Freitag, 08. Februar

Escargot@Kuppel Basel

Und gleich noch ein Party-Tipp für Basel: Herr Vogel bleibt anscheinend ein wenig in der hübschen Rheinstadt, und sorgt zusammen mit den Escargot-Residents Alex Megert und Benjamin Stohler (Suddenly Neighbours) sowie Mickey Morris dafür, dass ihr richtig lange richtig abtanzen könnt. Ab 22:00 Uhr. Gemischtes Publikum.

Samstag, 09. Februar

Kopfkino@Treibhaus Luzern

Kopfkino, die neue alternative Queerplattform lädt zur Party. Das Ziel: schwule Mädchen und lesbische Jungs sollen sich miteinander verbinden, gemeinsam friedlich aber ausgelassen feiern, und das Party-Ansehen von Luzern etwas steigern. Alles gute Vorsätze, wie ich finde. An den Plattentellern ist DJ The Dramaqueens, rein kommt ihr ab 22 Uhr und 18 Jahren.

Queerplanet@Singerhaus Basel

DJ Ajaxx an einer Queerplanet-Party? Interessant! Die Musik wird dieses Mal wohl etwas härter sein. Natürlich ist aber auch Taylor Cruz vor Ort. Ab 23:00 Uhr, lesbischwul.

TanzBar@Frauenraum Bern

Der Frauenraum verabschiedet sich nach dieser TanzBar in den Winterschlaf. Weiter geht’s dann wieder am 01. März mit einem Popshop. Vorher könnt ihr aber noch einmal Standard- und Latinmusic (20:30 Uhr bis 22:30 Uhr) und im Anschluss Discotime queerbeet geniessen. Ab 20:30 Uhr. Heterofriendly.

Come together@Marquee Club Zürich

Hm. Leider ist für die Februar-Party kein lustiger Teaser auf der Homepage aufgeschaltet. Deswegen mach ich’s genauso trocken: Resident DJ Matteo – Queerbeats, House, Electro – ab 21:00 Uhr und 30 Jahren. Ende des Beitrags.

Freitag, 15. Februar

Frigay@The Loft Luzern

Don’t worry, just party. And be happy. Ab 22:00 Uhr.

Samstag, 16. Februar

Offstream@Papiersaal Zürich

Die Offstream steigt neu im Papiersaal – aber keine Sorge, die Party an sich wird ansonsten sein wie immer. Will heissen: Auf die Ohren gibt’s Indie und Electro, willkommen sind Lesben, Schwule, Queers, Bi und Trans*. Ab 22:00 Uhr.

Samstag, 23. Februar

Ladies Night@Alte Kaserne Zürich

Mary, Ambient P. und Friends künden „eine heisse Ladys-Night“ an. Soso. Wer sich einen Flyer (siehe oben) ergattert (also wohl nicht bloss ausdrucken, sondern irgendwo mitnehmen), darf sogar für lediglich CHF 10.- rein. Für alle anderen gilt: 20 Stutz müssen her! Ab 22:00 Uhr. Ladies only.

Freitag, 22. Februar

Be together@Nordstern Basel

Mary ist auch im Februar im Nordstern anzutreffen: Zusammen mit Skilly, Juiceppe, Gianni Callipari und H-Lunke (toller Name!) wird sie dafür sorgen, dass Gays und Heteros gemeinsam eine tolle Sause feiern können. Ab 23:00 Uhr und 20 Jahren.

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Frühlings-Ode an die Frauen: ein Versuch https://www.lesbianchic.de/fruhlings-ode-an-die-frauen-ein-versuch/ https://www.lesbianchic.de/fruhlings-ode-an-die-frauen-ein-versuch/#comments Thu, 17 Jan 2013 20:47:24 +0000 http://www.lesbianchic.ch/?p=1559 Viel zu lange hab ich
euch nun verschmäht,
viel zu lange absichtlich nicht hingesehen.

Gelangweilt habt ihr mich,
genervt habt ihr mich,
kalt gelassen habt ihr mich.

Doch nun, mit Beginn des Frühlings,
suchen meine Augen wieder nach euch,
erfreue ich
mich wieder eurer Pracht,
nehme ich eure atemberaubende Schönheit, Grazie, Eleganz wieder wahr.

Wo ich auch hinschaue,
überall erspähe ich euch,
sehe, wie ihr aufblüht,
wie die Sonne eure Gemüter erheitert,
wie sie ein Lächeln auf eure
Lippen zaubert,
wie ihr euch wieder dem Leben erfreut.

Der Frühling ist‘s, der euch verändert,
Der Frühling ist‘s,
der mein Herz wieder für euch erwärmt.

Wie konnte ich meine Augen nur so lange vor euch verschliessen,
wie konnte ich
euch nur wiederstehn?
Denn, jetzt, im Lichte des Frühlings, erscheint‘s so klar wie niemals zuvor:
Nichts Schöneres
als euch hat die Welt zu bieten.

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Eine Huldigung an die wohl beste Party-Reihe in Zürich https://www.lesbianchic.de/eine-huldigung-an-die-wohl-beste-party-reihe-in-zurich/ https://www.lesbianchic.de/eine-huldigung-an-die-wohl-beste-party-reihe-in-zurich/#respond Fri, 07 Dec 2012 08:10:57 +0000 http://www.lesbianchic.ch/?p=5415

Was haben Berlin, Paris, Kopenhagen, Wien, Chicago und Istanbul gemeinsam? Wahre Szene-Kennerinnen müssen an dieser Stelle nicht lange überlegen: All diese Städte waren bereits einmal zu Gast an einer legendären Brot-Party im Zürcher Club Cabaret. An dieser Stelle und im Hinblick auf die nächste Ausgabe vom Freitag, 21. Dezember, wagen wir einen Blick zurück und huldigen hiermit der wohl besten Party-Reihe, die die Frauenszene Zürichs je gesehen hat.

Aller Anfang machte Berlin

Die erste Brot-Party vom 4. April 2010 wird vielen von euch wohl auch deshalb in Erinnerung geblieben sein, weil es noch selten der Fall war, dass Frau so lange und so geduldig warten musste, um überhaupt Einlass in einen Club zu erhalten. Nicht nur war die Schlange vor den Toren des ehemaligen und berühmt-berüchtigten Clubs Spidergalaxy schier unendlich – die Türsteherin machte es sich zudem zum Spass, die Partygängerinnen nicht sukzessive und anhand der Regel „first come, first served“ rein zu lassen, sondern pickte häufig auch cool und szenig anmutende Wesen von ganz weiten hinten aus, sich doch mit ihrer Erlaubnis bitte vor und in den Club zu drängeln. So was hatte die Frauenszene bis dato noch kaum erlebt. Und die Frage stellte sich vielen: Würde sich das Warten auch lohnen?

Was dann im Club Cabaret geboten wurde, setzte vieles von dem, was sich in der Frauenszene „Party“ nennt, meilenweit in den Schatten: die DJ’s legten solch geilen, pulsierenden, pumpenden Sound auf, dass sogar Frauen, die normalerweise nicht einmal mit dem kleinen Zeh zum Beat wippen, ausgelassen und ekstatisch zu tanzen begannen. Und zwar bis in die frühen Morgenstunden. Doch Brot bot nicht nur Geiles für die Ohren, sondern auch für die Augen: Mad Kate, ihres Zeichens Performance Artist, machte an diesem Abend allen klar, wofür ihr Name steht, und liess viele, die dieser Kunstform zuvor noch nie begegnet waren, ungläubig und staunend zurück. Diese Party, das war allen klar, war etwas vom besten, was die Zürcher Szene in den letzten Jahren je geboten erhalten hatte.

Kontinuität

Das Konzept der Brot-Sause ist zwar nicht neu: Mitte März 2010 hatte es zum Beispiel mit der „Santa Vagina“ bereits eine Fete gegeben, die sich vom Gewohnten in der Zürcher Frauenszene abzuheben, und sowohl musikalisch wie auch visuell mehr als zu überzeugen vermochte. Was Brot aber einzigartig macht, ist die Tatsache, dass die Berlin-Ausgabe nicht ein einmaliges Party-Highlight war. Vielmehr haben es die Macherinnen geschafft, auch die folgenden Feten (mit Ausnahme von Istanbul) auf ähnlich hohem Niveau halten zu können. Die Frauen liebenden Partygängerinnen konnten und können sich deshalb darauf verlassen, dass Brot für wirklich geile Mucke, erotische und anrüchige Live-Shows, Kreativität, zum Motto passendes Dekor, sowie Liebe zum Detail steht.

Dass Brot nur in unregelmässigen Abständen stattfindet, tut dem Ganzen keinen Abbruch. Vielmehr macht das wohl gerade den Reiz aus: die Vorfreude auf die nächste Edition steigt von Woche zu Woche, von Tag zu Tag, und entlädt sich dann in den Gefilden des düsteren Clubs Cabaret. Eine Party zu organisieren, die eben nicht 08/15 ist, bedingt ausserdem wohl auch einer gewissen Vorbereitungszeit. Das Warten hat also seine Gründe – und lohnt sich allemal.

Schlusswort

Den Veranstalterinnen von Brot gebührt ein grosser und herzlicher Dank. Dafür, dass sie sich die Zeit und die Mühe nehmen, uns wunderbare Partynächte zu bescheren, an denen wir uns so richtig austoben und von dem Mainstream fernen auditiven und visuellen Reizen berieseln lassen dürfen. Die Brot-Feten sind eine wundertolle Bereicherung der Zürcher Frauenpartyszene, die ihresgleichen suchen. Wir freuen uns schon sehr, wirklich SEHR, auf den 21. Dezember, und hoffen auf noch viele weitere zukünftige Ausgaben – sollte die Welt in besagter Nacht wirklich untergehen, dann mit euch zusammen in der düsterheissen Hölle. Und sonst auch gerne wieder im Club Cabaret.

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Kyss Mig – Unverhofft kommt oft https://www.lesbianchic.de/kyss-mig/ https://www.lesbianchic.de/kyss-mig/#comments Fri, 21 Sep 2012 17:02:27 +0000 http://www.lesbianchic.ch/?p=5056 [embedplusvideo height=“281″ width=“450″ standard=“http://www.youtube.com/v/qL0up-CNCHg?fs=1″ vars=“ytid=qL0up-CNCHg&width=450&height=281&start=&stop=&rs=w&hd=0&autoplay=0&react=1&chapters=&notes=“ id=“ep8394″ /]

Letzte Woche hatten wir die Ehre, uns ganz exklusiv den schwedischen Lesbenfilm „Kyss Mig“ (2011) anzuschauen. Der Trailer hinterliess einen vielversprechenden Eindruck, und so tauchten wir denn voller Vorfreude in diese Geschichte zweier Frauen ein, die sich ganz unverhofft und in einer etwas komplizierten Konstellation begegnen – und waren gespannt, was denn mit ihnen im Laufe des Films geschehen würde.

Die Ausgangslage
Lasse feiert seinen 60. Geburtstag, und verkündet bei dieser Gelegenheit die frohe Kunde, dass er sich mit seiner Elizabeth verlobt hat. Ein freudiges Ereignis, an dem natürlich auch die Töchter der Beiden nicht fehlen dürfen. Mia (Ruth Vega Fernandez), Lasses leicht neurotische Tochter, die kurz vor der Hochzeit mit Tim steht, sowie Frieda (Liv Mjönes), Elizabeths Hippie-Tochter, begegnen sich an diesem Tag zum ersten Mal. Aufgrund dessen, wie sie sich zunächst schüchtern mustern, dann intensiver beobachten und schliesslich sekundenlang Blickkontakt halten (sowie aufgrund der Tatsache, dass abgesehen von ihnen beiden sonst keine zwei Frauen im etwa selben Alter gezeigt werden), wird ziemlich schnell klar: da wird sich etwas anbahnen. Und mit dieser Vermutung sollten wir Recht behalten.

Klischee, Kitsch – und eine unverhoffte Wendung
Die weiteren 20 Minuten des Films waren dann eine ziemliche Tortur: nicht nur bedient sich „Kyss Mig“ allen bereits 100fach gesehenen Klischees (inklusive total verstörter vermeintlicher Hetera nach den ersten Annäherungsversuchen der Lesbe), das Ganze ist auch noch unglaublich kitschig in Szene gesetzt (den ersten Kuss gibt’s, nachdem sie Rehlein gesehen haben im Wald). Mir drehte sich schon beinahe der Magen um. Doch die Geschichte nimmt dann glücklicherweise und unverhofft eine ziemlich spannende Wendung. Ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel verraten, doch für einmal führt die offen zu ihrer Homosexualität stehende Lesbe selbst eine Beziehung und ist den Rest des Films nicht nur damit beschäftigt, entweder depressiv vor sich hinzuvegetieren, oder die Hetera in Stalking-Manier zu bekehren. Das hat in unserer Runde übrigens zu einer angeregten Diskussion darüber geführt, wann Frieda ihrer Freundin (die sie übrigens ebenfalls mal betrogen hat) beichten muss, dass sie sich in eine andere verguckt und mit ihr Liebe gemacht hat. Die bezogenen Positionen waren:

a) Gleich nachdem es passiert ist (wegen Ehrlichkeit und Moral und so).
b) Wenn sie sich bewusst ist, was sie will (und das kann dauern.)

Anschauen?
Ein weiteres Plus: Der Film fokussiert sich nicht nur auf die Verbindung von Mia und Frieda, sondern behandelt das Thema Familie und Beziehung generell. Funktioniert Patchwork? Welche Erwartungen hegt man gengenüber seinen Liebsten? Kennt man sich wirklich? Wie ehrlich ist die vermeintlich gelebte und zelebrierte Offenheit und Toleranz? Und: sollte man nicht irgendwann einmal die eigenen festgefahrenen Positionen überdenken, die Welt mit neuen Augen sehen, und damit beginnen, die Dinge wirklich und wahrhaftig wahrzunehmen und offen auszusprechen?
„Kyss Mig“ erfindet sicherlich die Welt nicht neu, vermag aber doch einen Schritt weiter zu gehen, als wir es uns von den Standard-Love-Stories aus dem Lesbenland kennen. Alles in allem erhielt der Film von uns auf einer Skala von 1=total beschissen bis 10=total wundervoll eine gute 7 – und ist deshalb durchaus weiterzuempfehlen. Wer auf diese Kritik etwas gibt, und sich den Film deshalb anschauen möchte, kann das im Rahmen des Zurich Film Festivals tun. Die Spielzeiten sind:

Samstag, 22. September: 18.45h im Kino Arena 8 (Sihlcity, Zürich)
Sonntag, 23. September: 20.30h im Kino Arena 8 (Sihlcity, Zürich)
Donnerstag, 27. September: 18.00h im Kino Arena 5 (Sihlcity, Zürich)

Und die Tickets gibt’s hier.

Wir wünschen gute Unterhaltung!

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Zur Zukunft von lesbian chic https://www.lesbianchic.de/zur-zukunft-von-lesbian-chic/ https://www.lesbianchic.de/zur-zukunft-von-lesbian-chic/#respond Fri, 07 Sep 2012 09:24:49 +0000 http://www.lesbianchic.ch/?p=4976

Liebe Leserinnen unseres Blogs,

Zunächst möchten wir uns herzlich bei euch für eure Treue und euer Interesse an unserem Blog danken. Es war uns eine Ehre, euch mit unseren Artikeln zu unterhalten, zum Schmunzeln, zum Lachen, zum Kopfschütteln, zum Tränchen vergiessen oder auch zum Nachdenken  zu bringen.

Wenngleich es uns in der Vergangenheit grossen Spass bereitet hat, den Blog zu betreiben, so bedeutet dieses Hobby auch Aufwand. Aufwand, den es neben dem Studium und / oder der Arbeit zu bewältigen gilt. Und dann gibt es da ja auch noch so was wie „Privatleben“. In letzter Zeit wurde es für Chantal, Susuluzie und mich immer schwieriger, all das unter einen Hut zu bringen. Deswegen haben wir uns dazu entschieden, zukünftig weniger Artikel auf www.lesbianchic.ch zu publizieren. Fix eingeplant ist der Eventguide, der jeweils zum 28. des Monats erscheint. Weiter werden wir uns darum bemühen, euch über die wichtigsten politischen oder kulturellen Happenings, die die LGBT-Community betreffen, auf dem Laufenden zu halten. Und sollte uns eine Geschichte, ein Erlebnis, eine Idee, ein Gedanke einmal so richtig auf der Zunge brennen, so werden wir dies natürlich ebenfalls hier mit euch teilen. Drei Artikel pro Woche zu veröffentlichen, wie es in den letzten Monaten unser Ziel war, ist jedoch aufgrund der aktuellen Situation leider nicht mehr möglich.

Es ist nicht ausgeschlossen, dass wir in ein paar Wochen oder Monaten wieder aktiver sein werden. Das ist aber abhängig davon, ob wir weitere Unterstützung erhalten. Unterstützung von Frauen liebenden Frauen, die schreibtalentiert, unkompliziert und flexibel sind, und gerne ein wenig ihrer Freizeit dem Bloggen über LGBT-Themen widmen möchten. Der vor zwei Wochen publizierte Aufruf nach Verstärkung behält also seine Gültigkeit. Wer etwas dazu beisteuern möchte, dass lesbian chic neues Leben eingehaucht wird: HIER UND JETZT IST DEINE CHANCE! Du erreichst uns via redaktion[at]lesbianchic.ch

Wir sind gespannt darauf, wie sich lesbian chic entwickeln wird – und danken euch für euer Verständnis.

 

Auf bald,

Im Namen von lesbian chic

Fabienne

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