Die Redaktion

chantal genoud lc

Chantal Genoud – Management und Chief Editor [cg] wurde am 5. Juni 1985 in Zürich geboren, besuchte die Handelsschule und studiert Business Administration an der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) und ist ein Digital Nerd. Zu ihrer Geschichte als Mitbegründerin von lesbian chic im Jahre 2008: Sie kletterte schon früh auf Bäume, spielte Fussball und weigerte sich vehement, Kleider anzuziehen. Ihre Anfänge als Lesbe machte sie auch mit 16 als Hardcorebutch bevor sie vor wenigen Jahren zur Femmes Seite wechselte. Heute sieht sie sich als queer und fragt, ob es sich denn nicht bei all den Kategorisierungen doch einfach schlicht um einzelne Menschen handelt, die man achten sollte. Sie schreibt Gedichte, Berichte, Portraits, Kurzgeschichten und Kommentare. Doch vor allem leitet sie den Blog, immer auf der Suche nach talentierten Schreiberin im deutschsprachigen Raum. Sie ist vielseitig interessiert, vor allem in Psychologie, Philosophie, Medien, Kommunikation und Wirtschaftsfragen.

Wieso hast du den Blog gegründet?

Chantal: Ich habe schon immer gerne geschrieben, vor allem Berichte und Kommentare und wollte die intrigante Seite der Lesbenszene auf den Tisch bringen. Meine Absicht ist es, in erster Linie zu unterhalten in, aber auch, Leute zum Denken und Hinterfragen anzuregen.

Was sind deine Themenschwerpunkte?

Chantal: Ich schreibe gerne, was ich als Szenelesbe so alles erlebe, sei es Love & Dating, Parties, aber auch etwas wissenschaftlicher Artikel. Mein grösstes Talent liegt aber im Verfassen von Kollumnen, wo ich völlig frei schreiben darf.

Was ist dein Ziel mit lesbian chic?

Chantal: Ich träume von einem Haufen wilder Lipsticklesben, die den Ton angeben. Mein Ziel wäre es, später auch eigene Parties zu organisieren à la Katzenfutter oder Santa Vagina, von Femmes für Femmes quasi. Ich studiere Wirtschaft und kann mir auch gut vorstellen, später ein kleines Magazin oder eventuell sogar ein Label rauszugeben. Ich bin jedoch nicht nur eine Partylesbe, mir ist es wichtig, den jungen Lesben auch etwas von der Queerbewegung mitzugeben und politisch für mehr Toleranz aktiv zu sein.

Mail an: redaktion[at]lesbianchic.de


 

Barbara [Barbara] – Stv. Chief Editor
Im Frühjahr 1988 in der Nähe von Bern, Schweiz, geboren und aufgewachsen. Hauptberuflich setzt sie Projekte im Bereich Kommunikation und Politik um. Freiberuflich ist sie eine Schreiberin und beschäftige sich gerne kritisch mit gesellschaftlichen Normen und Werten; auch mit ihren Eigenen. Ihre Leidenschaft gilt der grenzenlosen Freiheit des Rucksackreisens.

Was bedeutet es für dich, lesbisch zu sein?
In erster Linie bedeutet es für mich, als Frau andere Frauen zu lieben und zu begehren und damit von der Norm abzuweichen. Es bedeutet für mich, zu akzeptieren, wer und wie ich bin und selbstbewusst meinen Weg zu wählen, der mich zum Glück führt. Eine feminine Lesbe zu sein, bedeutet, mit Vorurteilen konfrontiert zu werden, mit Ungläubigkeit, Ablehnung aber auch mit Neugier und Interesse. Ich halte auf meinem Weg Augen und Ohren offen und setze mich für ein gleichberechtigtes, wohlwollendes Miteinander ein. Für DIE Art von Gesellschaft, in der ich Leben will.

Wieso schreibst du für lesbianchic?
Weil ich den Blog schon länger verfolgte und er mir ab dem ersten Besuch gefallen hat. Als lesbianchic Anfang 2015 Verstärkung für das Bloggerinnen-Team suchte, zögerte ich keine Sekunde, meine Schreiberei in die Dienste von lesbianchic zu stellen. Es ist ein Teil meines Weges, der die Welt ein Stückchen besser, aufgeklärter, toleranter, neugieriger, aufgeschlossener… machen soll. Meine Texte sind persönlich und sollen die LeserInnen dazu anregen, sich tiefer mit einem Thema auseinander zusetzen, sich eine eigene Meinung zu bilden oder sich einfach einen Moment lang unter Gleichgesinnten, vielleicht gar „zu Hause“ zu fühlen. Ich freue mich, durch meine Partizipation an lesbianchic mit Weggefährten in Kontakt zu treten und ein Teil einer selbstbewussten Community zu sein.

Mail an: barbara[at]lesbianchic.ch


patricia bauer
Patricia [Patricia] – Lektorat

1994 im tiefsten Osten Deutschlands geboren und aufgewachsen, erlag sie nach dem Abitur dem Ruf der Ostseeküste und stürzte sich dort in ihr Jurastudium. Sie interessiert sich unter anderem für Kunst, Kultur, Literatur, Reisen und das aktuelle Weltgeschehen.

Was bedeutet es für dich, lesbisch zu sein?

In meinen Augen ist Lesbischsein sowohl Verpflichtung als auch Aufgabe. Homosexualität als solche sehe ich zwar als in der Gesellschaft angekommen und salonfähig geworden, Intoleranz und Ungleichbehandlung sind in einigen Bereichen aber noch immer präsent. Die effektivste Waffe gegen Vorurteile und Ressentiments ist die Konfrontation, was mich in die Pflicht nimmt, mich zu zeigen und ich selbst zu sein. Selbstbewusstes Lesbischsein öffnet im Idealfall die Tür zur gänzlichen Normalität, in der das Coming-Out nicht mehr als ein gelangweiltes Schulterzucken mit sich bringt.

Warum schreibst du für Lesbian Chic?

Wer mich kennt weiß, dass ich eine hoffnungslose Idealistin bin, eine Träumerin mit festen Prinzipien, die daran glaubt, dass Veränderung im Einzelnen beginnt. Ich wünsche mir eine Gesellschaft, in der Akzeptanz, Toleranz und gegenseitige Wertschätzung mehr sind als nur leere Worthülsen. Lesbian Chic bietet mir die Möglichkeit, über das Private hinausgehendes Gehör zu erlangen und macht meine Gedanken einem breiten Publikum zugänglich.
Schon seit vielen Jahren schreibe ich nebenbei, es bereitet mir großen Spaß und ist der ideale Ausgleich zum Studium. Den Leserinnen mit meinen Artikeln etwas zu geben, ihnen Freude zu bereiten, sie mit meinen Gedanken an die Hand zu nehmen, sie zum Lachen zu bringen oder zum Nachdenken, das hat für mich höchste Priorität.

Mail an: patricia.bauer[at]lesbianchic.de

 

 


jasmin

Jasmin [Jasmin] Themenschwerpunkt soziales Miteinander

Im November 1989 in der Nordwestschweiz geboren und aufgewachsen, war sie ein unschuldiges Kind vom Lande, so sagt man. Durch ihre beste Freundin aus der Kindheit war Lesbischsein für sie nichts Aussergewöhnliches; Sexualität im Allgemeinen behandelte sie erstmal neutral. Die Fragen kamen erst mit dem Fachmittelschule. Mit der Verliebtheit in eine Klassenkameradin genauer gesagt. Klischeehaft. Die neu gewonnene Selbsterkenntnis begleitete sie ins Studium „Biomedizinische Analytik“ und da kam dann auch der typische Lookwechsel: Kurze Haare mussten als Statement dienen. Sie wechselte nach 3 Jahren für kurze Zeit in die Gastronomie, ebenso in die Heterowelt (eine verwirrte Phase – ist wieder vorbei). In all den Jahren war das Schreiben ihr Hobby, konstanter Begleiter, Retter, Leidenschaft. Und das hält bis heute.

Was bedeutet es für dich, lesbisch zu sein?

Lesbisch sein bedeutet für mich, gesellschaftliche Grenzen zu überschreiten. Ein Teil einer Community zu sein, die noch heute um ihre Rechte kämpfen muss. Es bedeutet auch mit Hass, Argwohn, Unwissen und Gewalt konfrontiert zu sein, direkt oder indirekt. Liebe und Sex mit Frauen zu (er)leben, sich nicht von äusseren Einflüssen sein Glück ausreden lassen.

Wieso schreibst du für Lesbian Chic?

Schon vor ein paar Jahren wurde ich auf den Blog aufmerksam. Ich fand es erfrischend, dass sich der Blog vor allem an Femmes richtet. Etwas Neues, dass viele Themen aufgriff, über die sonst nicht viel zu finden ist. Als Chantal mir das Angebot machte, hier mitzuwirken, war es für mich sofort ein „Ja“. Ich bin noch immer der Überzeugung, dass es Femmes in der Lesben- und Heterowelt nicht immer einfach haben und unterrepräsentiert sind. Bei Lesbian Chic gehen Aufklärung und Unterhaltung Hand in Hand. Es macht Freude, bei einem solchen Projekt mitwirken zu dürfen.

Was sind deine Themenschwerpunkte?

Psychologie und soziales Miteinander waren schon immer meine Hauptinteressen. Deshalb sind meine Themenschwerpunkte Beziehungen, Liebe, Lust und Frust. Was mich inspiriert sind persönliche Erfahrungen, Erlebnisse oder Erkenntnisse. Das Lesenswerte davon findet ihr hier. Offen und ehrlich sein, manchmal kritisch oder nachdenklich, Hauptsache es bewegt etwas. Das ist zumindest mein Ziel.


Lucia Lommel

 

Lucia Lommel [Lucia] – Themenschwerpunkt Sexualität und Ausgang international

Geboren am 10. Juli in Leverkusen bei Köln, Deutschland. Das weibliche Wesen und dessen Sexualität interessieren sie seit jeher. So hat sie Lesbenpartys veranstaltet, erotische Möbel kreiert, Fotos mit Körperlandschaften und Portraits gemacht und die Community gepusht. Sie schreibt Prosa und zelebriert Kunst in vielen Facetten, alles autodidaktisch erlernt. Sie lebt derzeit in Mallorca (seit 6 Jahren) und ist viel in Deutschland unterwegs. Lesbenbeziehungen und -begegnungen prägen ihr Leben, sowie die Kunst und ihr freier Geist.

Wieso sie für lesbian chic schreibt

Sie findet ein Lesbenportal wie lesbian chic wichtig und bereichernd, das sich an Lebens wendet, die ihre Weiblichkeit bzw. ihre Wesensart leben, zeigen und kultivieren. Hier kann und darf sie ihre Liebe zum lesbischen Schreiben ausleben und einen Schritt weiter geben. Es ist für Sie ein Geschenk und eine Verantwortung zugleich. Über lesbian chic fühlt sie sich verbunden zur Community, egal wo sie sich gerade aufhaltet.

Was beudeutet es für sie lesbisch zu sein?

Lesbisch zu sein, bedeutet für sie, ein Leben fernab der Norm zu führen. Sie sieht, fühlt, agiert anders als ihr Umfeld. In ihr lebt das weibliche und das männliche Wesen, androgyn und zugleich tief weiblich.  Lesbisch sein ist eine eigene Welt, die ihren Gesetzen folgt, eigene Ansätze hat. Lesbisch sein ist ein sich spiegeln mit dem eigenen Geschlecht. Sie lebt in einem Zeitfenster, in dem unser Lesbisch sein ausleben können, frei sind. Dafür ist sie unsagbar dankbar. Zugleich gilt es, weiter zu unserem Wesen zu stehen und uns zu zelebrieren. Go Go Go!

Mail an: lucia.lommel[at]lesbianchic.de

www.lucialommel.de

 

9 Comments

  1. 17. März 2013 at 18:14

    Hallo Tamara

    Schön, dass du dich getraut hast uns zu schreiben. Für Partnervermittlung empfehlen wir Purplemoon, Paarship oder schau doch mal an einem Event vorbei, der bei uns im Eventguide steht. Bald ist ja auch der Warme Mai :) Viel Glück auf deiner Suche. Vielleicht magst du uns ja davon berichten…

    Liebe Grüsse

    Die Redaktion

  2. 17. März 2013 at 2:33

    Hallo zäme, ich habe die schönsten Orgasmen mit Frauen erläbt.
    Männer haben mich immer enttäuscht, und mir das Gefühl gegeben dass ich für denen eine Toilette bin. Die haben immer egoistisch für den eigenen pimmeli geschaut, und ich musste mich immer selber befriedigen als die eingeschlafen sind.
    Deswegen, ich möchte eine Freundin finden,um das wunderschöne Erlebniss eines Orgasmus zu spühren.
    Tamara

  3. 18. Oktober 2011 at 9:44

    Solche Artikel mag ich!

  4. 7. Dezember 2010 at 19:28

    Hallo Laura Maria

    WordPress ist unser Blog Tool. Damit erstellen wir unseren Blog.
    Ich hoffe, deine Frage ist beantwortet.

  5. 6. Dezember 2010 at 23:15

    Sag mal Chantal und Manuela, bin ich jetzt zuuuuu blond, oder wofür brauch ich das WORD PRESS ? Oder wie funktioniert das beides zusammen, resp. was hat das mit eurer Seite zu tun ?
    Würd mi uf ä Antwort froiä. – Liäbi Grüäss vo dä Laura Maria

  6. 5. Dezember 2010 at 18:33

    Hallo Pedrino

    Wow, vielen Dank für dein Lob! Wir geben unser Bestes!

  7. 5. Dezember 2010 at 0:16

    liebe Frauen von der Redaktion,

    bin über den Tagi Online auf Euch gestossen.
    Herzliche Gratulation! Die Website ist sowas von zart und bitter und Euer Anliegen mit der Verabschiedung eingefleischter Codes so notwendig, super, dass es Euch gibt.

    Vor mehr als 30 Jahren habe ich etwas ähnliches auf der Schwulenseite getan: ich habe das Kontiki aus dem Boden gestampft, damals halt noch ohne elektronische Medien. Später habe ich es der HAZ weitergegeben, wenn ich richtig liege, heisst deren Media noch heute anderschume/Kontiki.

    Foren wie das Eure tragen wohl am meisten zu wirklichen Veränderungen in den Liebes- und sonstigen Beziehungen bei. Euer Input ist genial.

    Liebe Grüsse, Pedrino

  8. Laura Maria Martini
    4. Dezember 2010 at 23:23

    Hallo zämä. Ich habe mich heute über den Bericht im TAGI gefreut und eure Seite hier gefunden. Sehr schöne Seite mit viel Info. Danke und Küssli vo dä Laura Maria

  9. Stefano Csaszar
    4. Dezember 2010 at 17:34

    Als glücklich verheirateter Hetero finde ich Ihre Lipsticklesben-Idee sehr sympathisch und angenehm reizend. Wenige Misstöne kann ich in der Emphase wie Sie sich artikulieren ausmachen. Darin ist eine Art Wiederspruch festzustellen. Heute ist die Geschlechtsfrage, kurzerhand aus machtpolitischen Gründen Schwarz und Weiss definiert worden. Dies ist so nicht wahr und diese barbarische Bestimmung ist immer mehr Quelle von unsäglichen Schmerz für alle diejenigen, die, ohne ihr Dazutun sich irgendwie anders vorfinden als von der Allgemeinheit erwarten wird. Beim näheren Hinschauen eine ‚technische‘ Definition von Geschlechtern, findet man nicht einmal in der Verfassung: dort ist die Rede u.a. von Schweizern und Schweizerinnen und Basta. Hingegen ist schon lange mehr als klar, dass wenn man beispielsweise das Weiblichste 10 und das Männlichste 1 bezeichnen würde, einen beträchtlichen Teil (3%?) der Menschen sich zwischen 4 und 6 befinden. Dabei sind alle Variationen möglich: Männlich aussehend, weiblich fühlend und umgekehrt, ferner anatomisch hat sich die Gottesnatur eine ganze Reihe von ‚Versionen‘ einfallen lassen. Kurzum Sie sind aus der Sicht der Natur, die wahre Realität mehr als normal. Das Problem liegt eher bei allen denjenigen, die unwissend oder wissend aber bewusst unsensibel ihre konstruierte Wirklichkeit durchsetzen wollen. Ergo drücken Sie sich wie Sie es für richtig halten auch die Lipsticklesben-Idee ist eine herzige aber wohl normale Initiative, weil auch Sie ganz normal sind. Viel Glück und viel Erfolg. Stefano Csaszar, Obfelden

Leave a reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *